Zweites Spiel in der Europa League: Dynamo gegen Universitatea
Heute wird das kiewische Dynamo das Rückspiel der ersten Qualifikationsrunde der Europa League gegen das rumänische Universitatea aus Cluj bestreiten. Das Hinspiel, das in der polnischen Stadt Lublin stattfand, endete 0:0. Nun liegt der Fokus darauf, wie die Kiewer ihre Chancen auf den Einzug in die zweite Runde nutzen können.
Probleme bei der Verwertung von Chancen
Der ehemalige Dynamo-Spieler und Trainer Juri Maksimow hob in einem Kommentar für RBC-Ukraine eines der Hauptprobleme des Teams im ersten Spiel hervor: die schwache Verwertung von Torchancen. Laut ihm trafen von 25 Schüssen nur 6 das Tor, und keiner davon war erfolgreich.
„Leider haben die Spieler von Dynamo im ersten Spiel ihre Chancen nicht genutzt. Hätten sie mindestens ein Tor erzielt, wäre es heute leichter gewesen. Charakterlich werden das erste und das zweite Spiel völlig unterschiedlich sein“, meint Maksimow.
Der psychologische Faktor
Der Ex-Fußballer betonte auch, dass eine nicht erfolgreiche Offensive einen erheblichen Einfluss auf den psychischen Zustand des Teams vor dem zweiten Spiel haben könnte.
„Dass die Kiewer viele ihrer Chancen nicht verwertet haben, wirkt sich auch auf den psychischen Zustand des Teams aus. Chancen entstehen nicht ständig; es gibt Spiele, in denen man nur einmal die Möglichkeit hat, zu glänzen. Und wenn man seine Chancen nicht verwertet, hat das natürlich psychologische Folgen“, so Maksimow.
Der Faktor Heimspiel und Fans
Laut dem Experten werden die eigenen Fans einen großen Einfluss auf das Spiel von Universitatea in diesem Match haben. Nach vorläufigen Angaben werden etwa 20.000 Zuschauer das Spiel Universitatea – Dynamo besuchen.
„Die rumänische Mannschaft wird auf eigenem Platz spielen, die Fans dort sind ernsthaft, sie werden ihre Mannschaft vorantreiben. Außerdem könnten 2-3 Spieler, die das erste Spiel wegen der Erholung nach Länderspielen verpasst haben, wahrscheinlich „Universitatea“ helfen“, fasste der ehemalige Dynamo-Spieler zusammen.
Der Optimismus von Juri Maksimow
Trotz aller Schwierigkeiten verliert Juri Maksimow nicht den Optimismus und ist überzeugt, dass am Ende der beiden Begegnungen der ukrainische Vertreter in die zweite Qualifikationsrunde der Europa League einziehen wird.
„Heute wird es für Dynamo schwer werden, aber ich bin zuversichtlich, dass die kiewische Mannschaft weiterkommen wird“, sagte Maksimow.