Die ukrainische Regierung hat umfassende Informationen über den Stand der Pläne für den Zivilschutz und die Widerstandsfähigkeit in allen Regionen des Landes erhalten. Während der Prüfung wurde besonderes Augenmerk auf die Hauptstadt gelegt, wo die Konzentration von Risiken und Bedrohungen maximal bleibt.

Dies teilte Premierminister Serhiy Korytskyi in seinem Telegram-Kanal mit. Nach seinen Worten wurden die Ergebnisse des umfassenden Audits heute auf der Sitzung des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats (NSWR) vorgestellt.

Prioritäten und Risiken

Während der Sitzung wurde eine klare Liste von Bereichen erstellt, die eine sofortige Verstärkung der Ressourcen und Sicherheitsmaßnahmen erfordern. Der Premier betonte, dass die Analyse der Situation in Kiew separat durchgeführt wurde, unter Berücksichtigung der Besonderheiten der Stadt und des Umfangs möglicher Bedrohungen.

Korytskyi definierte das Hauptziel der Arbeit: „Das Ergebnis muss eines sein – die vollständige Bereitschaft der Kommunen, den Winter unter Bedingungen russischer terroristischer Angriffe zu überstehen, und die bedingungslose Umsetzung jedes Punktes der genehmigten Pläne“.

Notfallmaßnahmen zur Unterstützung

Parallel zu den Sicherheitsfragen arbeitet die Regierung an wirtschaftlichen Lösungen. Zuvor, am 5. August, führte das Ministerrat Notfalltreffen mit Vertretern des ukrainischen Unternehmenssektors durch. Ziel des Dialogs war die Suche nach effektiven Mechanismen zur Arbeit vor dem Hintergrund verstärkter Angriffe seitens der Russischen Föderation.

Auch wurde bekannt, dass der Staatshaushalt bis Ende des laufenden Jahres aktualisiert und ein Plan für das Jahr 2027 erstellt werden soll. Die Notwendigkeit von Änderungen wird durch die Realitäten des Krieges und eine separate Entscheidung der Werchowna Rada begründet.

Darüber hinaus hat das Kabinett am 3. August die erste Entscheidung aus dem Notfallpaket zur Unterstützung der Landwirte getroffen. Dieser Schritt erfolgte als Reaktion auf Angriffe auf die Hafeninfrastruktur und betrifft die Regulierung der Exportpreise für landwirtschaftliche Produkte.