Der Wechsel der Führung der Streitkräfte der Ukraine wird keinen Grund für eine Überprüfung der Strategie des Bündnisses darstellen. Vertreter der NATO haben zugesichert, dass die militärische Zusammenarbeit mit Kiew trotz personeller Umstrukturierungen auf den höchsten Ebenen im bisherigen Format fortgesetzt wird.

Die Strategie bleibt unverändert

Der Berater des Vorsitzenden des Militärausschusses der NATO für Öffentlichkeitsarbeit und strategische Kommunikation, Giovanni Galloforo, erklärte, dass die Ernennung eines neuen Oberbefehlshabers keine Änderungen im Niveau der Interaktion zwischen den Parteien nach sich ziehen werde.

«Natürlich sind keine Änderungen in der militärischen Zusammenarbeit vorgesehen, da Rotationen auf den Posten ständig stattfinden und die Unterstützungsstrategie des Bündnisses klar und unerschütterlich ist», betonte der Vertreter des Nordatlantikbündnisses.

Galloforo hob hervor, dass personelle Rotationen auf den höchsten militärischen Positionen ein üblicher und ständiger Prozess sind, der die langfristigen Unterstützungspläne nicht beeinträchtigen sollte.

Erwartung des ersten Treffens

Bisher hat sich Giovanni Galloforo persönlich noch nicht mit dem neuen Oberbefehlshaber der Streitkräfte der Ukraine, Generalmajor Mychajlo Drapata, getroffen. Der NATO-Vertreter äußerte jedoch die Erwartung, sich in naher Zukunft persönlich zu treffen, um aktuelle Sicherheitsfragen zu erörtern.

Neue Kurs der Führung der Streitkräfte der Ukraine

Heute hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj offiziell den Erlass zur Ernennung von Mychajlo Drapata zum Oberbefehlshaber unterzeichnet. Unmittelbar nach der Ernennung führte der amtierende Verteidigungsminister Jewhen Chmara ein Treffen mit dem neuen Oberbefehlshaber durch.

Im Verlauf des Gesprächs diskutierten die Parteien die weiteren Schritte, um Russland zu einem langfristigen Frieden auf den Bedingungen der Ukraine zu bewegen. Dies unterstreicht, dass die neuen Ernennungen darauf abzielen, die Effektivität des Kommandos zu stärken und die strategischen Ziele des Staates zu erreichen.