Die ukrainischen Streitkräfte setzten ihre Strategie der Langstreichangriffe fort und führten Gegenangriffe auf Ziele im tiefen russischen Hinterland durch. Wie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mitteilte, umfassten die nächtlichen Operationen drei Regionen, darunter Gebiete vom Gebiet Rostow bis Udmurtien.

Laut dem Staatsoberhaupt wurden die Schläge in einer Entfernung von mehr als 1300 Kilometern von der ukrainischen Grenze ausgeführt. Selenskyj betonte, dass diese Maßnahmen Teil eines umfassenden Plans sind, der darauf abzielt, die wirtschaftliche Basis des Gegners zu untergraben. „Mit unseren Antworten bringen wir den Krieg zurück nach Russland, damit am Ende ein würdiger Frieden eine Chance hat“, erklärte der Präsident.

Ziel der Angriffe: Wirtschaftlicher Druck

Die Behörden in Kiew geben die Ziele dieser Operationen offen zu. Laut offizieller Position sollen die Langstreichangriffe die Fähigkeit Russlands einschränken, die militärischen Aktionen zu finanzieren. Angriffe auf abgelegene Regionen demonstrieren die Fähigkeit der ukrainischen Streitkräfte, Infrastruktur und Industrieanlagen außerhalb der Frontzone zu beschädigen.

Kreml-Pläne zur Mobilisierung

Im Kontext der Eskalation der Kampfhandlungen gab der ukrainische Präsident Informationen über neue Absichten der russischen Führung bekannt. Laut Selenskyj plant Wladimir Putin nach den Wahlen zur Staatsduma Russlands eine neue Welle der Mobilisierung. Die voraussichtlichen Zeitpunkte für diese Maßnahmen sind Ende September oder Anfang Oktober.

Es wird erwartet, dass Moskau zwischen 300.000 und 500.000 Menschen zum Dienst einberufen könnte. Diese Daten belegen, dass die russische Führung eine massive Verstärkung des Personals für die Fortsetzung des Konflikts vorbereitet.

Angriffe auf die Krim

Die Technik wurde in der Nacht zum 26. Juli direkt an der Kampfstellung in Brand gesetzt. Die Zerstörung von Luftabwehrelementen auf der Krim beraubt den Gegner der Möglichkeit, seine Objekte in dieser strategisch wichtigen Region effektiv vor Luftangriffen zu schützen.