Quarkplätzchen ohne Mehl und zugesetzten Zucker können durchaus zum Lieblingsfrühstück oder -dessert werden. Styler-Redakteurin (Projekt RBC-Ukraine) Julia Ljuschnewa teilte ein Rezept für Kürbis-Quarkplätzchen, bei dem das gewohnte Gericht durch Kürbispüree, Zimt und Chiasamen einen herbstlichen Geschmack und Duft erhält. Die ungefähre Zubereitungszeit beträgt etwa 40 Minuten bei bereits fertigem Kürbispüree, wovon ca. 20 Minuten auf das Quellen der Chiasamen entfallen. Mehr Details zum Rezept und zur Zubereitungstechnik finden Sie im Styler-Artikel.
Herbstlicher Geschmack ohne überschüssigen Zucker
Die Grundidee des Rezepts besteht darin, gewohnte „schwere“ Zutaten durch leichtere und saisonale zu ersetzen. Kürbispüree und Zimt verleihen der Quarkmasse ein ausgeprägtes herbstliches Profil, während Chiasamen die Rolle des Verdickungsmittels übernehmen, sodass weder Mehl zum Mischen noch Mehl zum Wenden in den Teig gegeben wird. Das Ergebnis ist ein Gericht, das sowohl als nahrhaftes Frühstück als auch als Dessert serviert werden kann, ganz ohne zugesetzten Zucker.
Was man braucht und wie man die Basis vorbereitet
Für das Rezept wird fester Quark ohne überschüssige Molke benötigt: Wenn er feucht ist, wird er zuerst abgeseiht oder vorsichtig durch ein Tuch gedrückt. Der Quark wird mit einer Gabel zerdrückt, und große Klumpen werden durch ein Sieb gestrichen. Das Kürbispüree sollte gekühlt und dick sein — wird es aus gekochtem Kürbis zubereitet, wird das Wasser vor dem Pürieren gut abgegossen, und Milch oder Sahne müssen dem Püree nicht hinzugefügt werden. Zum Quark gibt man ein Ei, Kürbispüree, Chiasamen, eine Prise Salz sowie Zimt und mischt alles gründlich durch, damit sich die Samen gleichmäßig in der Masse verteilen.
Warum Chia die Teigtextur verändert
Nach dem Vermischen wird die Schüssel abgedeckt und die Quarkmasse etwa 20 Minuten ruhen gelassen, damit die Chiasamen aufquellen. Laut The Nutrition Source absorbiert Chia Feuchtigkeit und bildet eine gellartige Hülle, wodurch es Mischungen andicken kann — genau deshalb sollte man nicht sofort nach dem Mischen mit dem Formen beginnen. Nach der Ruhezeit wird die Masse erneut durchgerührt: Sie sollte weich bleiben, aber ihre Form behalten. Ein Überschuss an Molke oder zu flüssiges Kürbispüree kann sie auch nach dem Quellen der Samen zu feucht machen.
Formen und Braten in der Pfanne
Die Hände werden leicht mit Wasser angefeuchtet, kleine Portionen der Masse abgenommen, zu Kugeln geformt und vorsichtig flachgedrückt. Die Plätzchen werden in die Pfanne gegeben, wobei etwas Platz zwischen ihnen gelassen wird. Sie werden von unten goldbraun gebraten, danach vorsichtig mit einem breiten Pfannenwender gewendet. Die zweite Seite wird bei kleiner Hitze mit Deckel gegart; bräunt die Oberfläche zu schnell, wird die Hitze reduziert, damit die Plätzchen im Inneren durchbacken. Die genaue Zeit hängt von der Dicke und der Pfanne ab — zur Überprüfung wird ein Plätzchen aufgeschnitten: Im Inneren darf keine flüssige Quark-Ei-Masse sein.
Anrichten und wichtige Hinweise
Die Autorin servierte die Plätzchen mit Naturjoghurt ohne zugesetzten Zucker, der die Quarkbasis ergänzt und den Kürbisgeschmack zur Geltung bringt, und streute obendrauf Zimt. Allergene sind zu beachten: Das Gericht enthält Eier und Milchprodukte, und sofern Quark und Joghurt nicht laktosefrei sind, enthalten sie auch Laktose. So werden die Kürbis-Quarkplätzchen mit Chia zu einer saisonalen Alternative zum klassischen Rezept — ganz ohne Mehl und zugesetzten Zucker, dafür aber mit intensivem Herbstgeschmack.