Der französische Präsident Emmanuel Macron hat eine harte Erklärung gegenüber Russland abgegeben und die neuen Angriffe auf die Zivilbevölkerung der Ukraine verurteilt. Der Staatsoberhaupt betonte, dass die mit Raketen und Drohnen durchgeführte Terrorpolitik für die internationale Gemeinschaft absolut inakzeptabel ist.

Verantwortung für Verbrechen

In seiner auf dem sozialen Netzwerk X veröffentlichten Erklärung wies Macron darauf hin, dass Russland erneut Kiew und die Region Kiew zum Ziel von Angriffen gewählt hat. Nach Ansicht des französischen Führers bestätigt jeder neue Angriff die offensichtliche Tatsache: Der Aggressor muss für seine Handlungen zur Rechenschaft gezogen werden.

„Russland muss den Preis für seine Aggression zahlen und für seine Verbrechen zur Rechenschaft gezogen werden', erklärte der französische Präsident und forderte die Unvermeidlichkeit der Bestrafung für den verursachten Schaden.

Verstärkung des Drucks und der Unterstützung

Macron versicherte, dass die westlichen Partner nicht beabsichtigen, das Niveau der Unterstützung für den ukrainischen Staat zu senken. Im Gegenteil, die Europäische Union und ihre Verbündeten planen, den Sanktionsdruck auf Russland zu erhöhen. Gleichzeitig wird die militärische Hilfe, die die Ukraine zum Schutz ihrer Bevölkerung und ihres Territoriums benötigt, verstärkt werden.

„Zusammen mit der Ukraine werden wir weder der Erschöpfung noch der Einschüchterung nachgeben', betonte der französische Führer und zeigte seine Bereitschaft zu einer langfristigen Unterstützung Kiews.

Folgen des nächtlichen Angriffs

Macrons Erklärung erfolgte vor dem Hintergrund eines großangelegten kombinierten Angriffs, den Russland in der Nacht zum 5. August verübte. Infolge der Angriffe auf Kiew und die Region brachen an zivilen Objekten zahlreiche Brände aus. In der Hauptstadt brannten Wohnhäuser, Lagerhäuser und Bürogebäude in mehreren Stadtteilen.

Besonders schwer betroffen war die Logistikinfrastruktur der Region Kiew. Große Logistikzentren, darunter Lagerhäuser der Unternehmen „Epizentr', ROZETKA und „Nova Poshta', wurden getroffen. Aufgrund der massiven Brände an Industrieanlagen verschlechterte sich die Luftqualität in der Stadt drastisch. Überwachungsstationen in mehreren Stadtteilen registrierten ein „rotes' Verschmutzungsniveau, was eine Gefahr für die Gesundheit der Bewohner darstellt.