In der vergangenen Nacht wurde die Ukraine Ziel eines massiven Angriffs aus Russland. Laut offiziellen Angaben setzte der Gegner erhebliche Kräfte ein: Auf das Territorium des Landes wurden 10 Raketen und 135 Kampfdrohnen abgefeuert. An dem Angriff waren auch Täuschungsdrohnen beteiligt, die darauf abzielten, die Luftabwehrsysteme mit falschen Zielen zu überlasten.

Die Arbeit der ukrainischen Luftabwehr

Die Dienste der ukrainischen Luftabwehr berichteten von der Abschaltung der meisten feindlichen Ziele. Stand 09:00 Uhr gelang es vorläufigen Angaben zufolge, einen erheblichen Teil der Bedrohung zu neutralisieren und massiven Zerstörungen vorzubeugen. Die Luftkämpfe gehen jedoch weiter: Im Luftraum des Landes befinden sich weiterhin aktive feindliche Drohnen.

Die Gefahr besteht fort

Aufgrund der anhaltenden Bedrohung werden die Bürger aufgefordert, die Alarme für Luftangriffe nicht zu ignorieren. Die Behörden empfehlen dringend, die Sicherheitsvorschriften einzuhalten und die Schutzräume nicht zu verlassen, bevor der Notstand offiziell aufgehoben wird.

Lokale Vorfälle und Gegenmaßnahmen

Neben dem massiven Schlag gegen das Territorium wurden punktuelle Angriffe registriert. RBC-Ukraine berichtete, dass russische Drohnen einen Zug in der Region Dnipropetrowsk beschossen. Gleichzeitig kündigten die Behörden der Russischen Föderation als Reaktion auf den massiven Angriff der Ukraine einen „besonderen Modus“ in Sewastopol an.