Die Ukraine ist einem neuen massiven Luftangriff Russlands ausgesetzt. In der Nacht zum 23. Juli setzte der Feind ein breites Spektrum an Waffen ein: ballistische Raketen, gelenkte Luft-Boden-Raketen und Kampfdrohnen verschiedener Typen. Der Angriff begann bereits um 18:00 Uhr am 22. Juli und dauerte bis zum Morgen an.
Verlauf des Luftkriegs
Laut den neuesten Daten haben die ukrainischen Luftabwehrsysteme bis 07:30 Uhr einen erheblichen Teil der Bedrohungen erfolgreich neutralisiert. Insbesondere wurden zwei gelenkte Luft-Boden-Raketen vom Typ Kh-59/69 und 154 feindliche unbemannte Fluggeräte abgeschossen. Zu den zerstörten Drohnen gehörten Modelle vom Typ Shahed, „Gerbera“, „Italmas“ sowie reaktive UAVs und Drohnen-Imitatoren vom Typ „Parodia“.
Luftabwehrkräfte eröffneten das Feuer auf Ziele im Norden, Süden und Osten des Landes, um Angriffe auf kritische Infrastruktur und Wohngebiete zu verhindern.
Folgen der Angriffe
Trotz der aktiven Arbeit der Verteidiger konnten nicht alle Treffer vermieden werden. Vertreter der Luftverteidigung der Streitkräfte der Ukraine bestätigten, dass ein Treffer einer ballistischen Rakete, drei gelenkte Luft-Boden-Raketen sowie sieben Kampfdrohnen registriert wurden. Die Treffer trafen neun verschiedene Standorte. Darüber hinaus wurde an vier Gebieten das Herabfallen von Trümmern abgeschossener Munition festgestellt.
Warnung für Zivilisten
Die Verteidiger des Landes warnten davor, dass die Luftbedrohung weiterhin besteht. Im Himmel über der Ukraine könnten sich nach wie vor feindliche Drohnen befinden. Die Militärs rufen die Zivilbevölkerung auf, die Sicherheitsvorschriften einzuhalten und äußerste Vorsicht walten zu lassen.
Zuvor hatten Medienberichte darüber informiert, dass die Führung Russlands neue Provokationen plant, die darauf abzielen, die Situation sowohl in der Ukraine als auch in Europa zu destabilisieren. Experten stellen fest, dass die Taktik des Einsatzes gemischter Angriffe mit Raketen und Drohnen darauf abzielt, die Luftabwehrsysteme des Gegners zu überlasten.