Die Militärische Stadtverwaltung von Kiew (KMVA) hat offiziell den Tod einer Person infolge des nächtlichen Angriffs auf die ukrainische Hauptstadt bestätigt. Die entsprechende Mitteilung wurde gegen 02:55 Uhr in den sozialen Medien der Behörde veröffentlicht.

„Leider wurde der Tod einer Person bestätigt. Wir sprechen den Angehörigen und Liebsten unser aufrichtiges Beileid aus', hieß es in der Mitteilung der Verwaltung, die ihre Trauer über die Tragödie zum Ausdruck brachte.

Zeitleiste der Ereignisse

In der Nacht zum 30. Juli wurde Kiew von ballistischen Raketen getroffen. Das Warnsystem löste gegen 01:07 Uhr aus und warnte die Bevölkerung vor einer drohenden Attacke. Bereits wenige Minuten später erschütterten mächtige Explosionen die Stadt.

Die Folgen des Angriffs wurden in zwei Stadtteilen der Hauptstadt registriert – im Rajon Swjatoschyn und auf der Halbinsel Obolon. Nach Angaben von Augenzeugen und Notdiensten wurden die Brände durch herabstürzende Trümmerteile der Raketen verursacht.

Warnung des Präsidenten

Die Wahrscheinlichkeit eines massiven Angriffs auf Kiew wurde bereits im Voraus diskutiert. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte wenige Tage vor dem Vorfall erklärt, dass Russland einen großangelegten Angriff vorbereitet, und die Bürger aufgefordert, in dieser Nacht besonders aufmerksam auf die Luftalarm-Signale zu achten.

Derzeit arbeiten Rettungskräfte, Feuerwehrleute und medizinisches Personal an den Tatorten. Weitere Details werden noch untersucht.