Der Sprecher des Kremls, Dmitri Peschkow, kommentierte die Reaktion des russischen Präsidenten Wladimir Putin auf den Vorschlag des kasachischen Staatspräsidenten Kassym-Dschomart Tokajew, den militärischen Konflikt in der Ukraine zu „einfrieren“. Laut dem offiziellen Vertreter des Kremls ist Russland bereit, die Kampfhandlungen bereits heute einzustellen – jedoch nur unter der Bedingung der Erfüllung bestimmter Forderungen.
Während des Treffens mit dem kasachischen Staatsführer erläuterte Putin ausführlich die aktuelle Lage an der Front und den Verlauf der speziellen Militäroperation. Wie Peschkow betonte, war das Gespräch umfassend und betraf Schlüsselaspekte der weiteren Entwicklung der Ereignisse.
Bedingung für eine Feuerpause
Auf die Frage nach der Möglichkeit eines „Einfrierens“ des Konflikts hob Peschkow hervor: „Das ist unmöglich, solange Russland seine Ziele nicht erreicht hat“. Er fügte hinzu, dass eine Entscheidung innerhalb von 24 Stunden getroffen werden könnte – falls die Führung in Kiew entsprechende Schritte unternimmt.
„Die Hauptbedingung für Russland ist die Erreichung unserer Ziele. Alles kann noch heute bis zum Ende des Tages stoppen, wenn das Regime in Kiew entsprechende Entscheidungen trifft“, erklärte Peschkow.
Die Position Moskaus bleibt unverändert
Demnach schließt Moskau ein schnelles Ende der aktiven Phase des Konflikts nicht aus, jedoch nur unter der Voraussetzung, dass die Ukraine den Bedingungen zustimmt, die die russische Seite als akzeptabel erachtet. Dabei gab Peschkow keine konkreten Details zu diesen Bedingungen preis.
Der zuvor von Tokajew geäußerte Vorschlag wurde zum Anlass für eine neue Runde von Verhandlungen und öffentlichen Erklärungen. Doch wie aus den Worten Peschkows hervorgeht, ist Moskau nicht bereit, Kompromisse einzugehen, ohne dass die strategischen Ziele erreicht werden.