Der Pflaumenkuchen, bekannt als Original Plum Torte, gehört zu den bekanntesten Desserts in der Geschichte der amerikanischen Presse. Das Rezept wurde erstmals 1983 von der New York Times veröffentlicht; Autorin war die Küchenredakteurin Marian Burros. Die Backspezialität wurde von den Lesern so sehr geliebt, dass die Zeitung mehrere Jahre in Folge jedes Jahr darauf zurückkam, und heute gilt das Gericht zu Recht als Visitenkarte der Kochrubrik des Mediums und als idealer Dessert für die Pflaumensaison.

Geschichte und Charakter des Rezepts

Die klassische Version ist für etwa acht Portionen ausgelegt und basiert auf einfachen Zutaten, wobei der größte Teil der Arbeit in der Zubereitung des Teigs liegt. Den Charakter des Desserts bestimmt die Kombination aus leicht säuerlichen Früchten mit süßem Butterteig und Zimt – genau das macht den Kuchen unverkennbar „herbstlich“. Die Menge des Zuckers kann dabei je nach Süße der gewählten Pflaumen angepasst werden, was das Rezept für verschiedene Fruchtsorten flexibel macht.

Die ursprüngliche Zubereitungstechnik

Nach dem klassischen Rezept wird weiche Butter mit Zucker zu einer cremigen Konsistenz aufgeschlagen, danach werden Mehl, Backpulver, Salz und Eier untergemischt, bis ein homogener Teig entsteht. Die fertige Masse wird in eine Springform mit einem Durchmesser von 8, 9 oder 10 Zoll gegeben – das entspricht etwa 20, 23 und 25 Zentimetern. Oben werden dicht Pflaumenhälften mit der Schale nach oben verteilt, mit Zucker bestreut und mit etwas Zitronensaft und Zimt verfeinert. Der Kuchen wird etwa eine Stunde bei 350 Grad Fahrenheit gebacken, was rund 175–180 Grad Celsius entspricht, und anschließend abkühlen gelassen.

Anpassung für eine 22-cm-Form

Für eine kompaktere Form mit einem Durchmesser von 21–22 Zentimetern hat die Food-Bloggerin mit dem Nutzernamen „anny.cooking“ eine angepasste Proportion auf ihrer Instagram-Seite geteilt. Dabei wurden die Menge einiger Zutaten und die Backzeit korrigiert. Die Bloggerin empfiehlt, alle Zutaten vorab aus dem Kühlschrank zu nehmen, damit sie Zimmertemperatur haben. Butter wird mit Zucker aufgeschlagen, dann werden Eier, Mehl, Backpulver, Salz und Vanille hinzugefügt; der fertige Teig wird in die Form gegeben, oben werden Pflaumenhälften verteilt, mit Zucker und Zimt bestreut und bei 180 Grad etwa 40–45 Minuten gebacken.

So prüfen Sie die Garzeit

Die Garzeit der angepassten Version – wie bei jedem Mürbeteigkuchen – lässt sich bequem mit einem Holzspieß prüfen: Er sollte sauber aus dem Teig herauskommen, ohne Spuren von rohem Teig an der Oberfläche. Das ist ein einfacher und zuverlässiger Anhaltspunkt, um den Dessert nicht auszutrocknen und die saftige Fruchtfüllung zu erhalten. Am besten wird der Kuchen nach dem Abkühlen serviert, wenn sich Teig und karamellisierte Pflaumen gesetzt haben und sich die Portionstücke leichter abtrennen lassen.