Einen Pullover in die Hose oder den Rock zu stecken, ist eine der einfachsten Möglichkeiten, die Silhouette geordneter wirken zu lassen und die Taille optisch zu betonen. Doch genau dieser Look wird am häufigsten „ruiniert“: Der Stoff sammelt sich zu Falten, im Bauchbereich entsteht übermäßiges Volumen, und die saubere Taillenlinie verwandelt sich in einen formlosen Klumpen. Laut dem Projekt Styler (RBC-Ukraine), das auf der Seite der Redaktion nachgelesen werden kann, hat Stylistin Jelena Schewtschenko vier Regeln herausgearbeitet, die helfen, Strickwaren ordentlich und ohne den Effekt eines „künstlichen Bauches“ zu stecken.

Welche Pullover überhaupt gesteckt werden sollten

Für das Stecken eignen sich am besten feine und elastische Modelle, die die Silhouette leicht nachzeichnen und sich unter dem Bund nicht zu großen Falten sammeln. Genau diese Strickwaren liegen glatt und halten den ganzen Tag über ihre Form. Voluminöse Pullover mit grober oder grober Maschenstruktur empfiehlt die Stylistin hingegen offen zu tragen: Wenn man versucht, ein solches Modell vollständig unter den Gürtel zu stecken, sammelt sich der Stoff unweigerlich zu Falten und erzeugt unnötiges Volumen im Bauchbereich.

Die Länge ist der entscheidende Parameter

Nicht weniger wichtig ist, wie lang der Pullover ist. Die optimale Länge zum Stecken liegt knapp unterhalb des Hüftknochens. Ein zu langes Modell bildet eine zusätzliche Stoffschicht auf dem Bauch, ein zu kurzes wird bei jeder Bewegung ständig herausgezogen. Infolgedessen muss man die Kleidung endlos zurechtzupfen, und die ordentliche Silhouette verschwindet schnell.

Der häufigste Fehler – den gesamten Pullover unter den Bund zu verstecken

Einer der häufigsten Fehler ist der Versuch, den gesamten Pullover vollständig unter den Bund zu stecken. Auf Rat von Jelena Schewtschenko ist es besser, einen leichten Umschlag zu machen und nur den untersten Teil des Kleidungsstücks zu stecken. So sammelt sich der Stoff nicht in einer dicken Schicht auf dem Bauch, die Taillenlinie bleibt schön betont, und der Look wirkt natürlicher und „spannt“ bei der Bewegung nicht.

Was mit grobem und voluminösem Strick zu tun ist

Einen groben, voluminösen Pullover sollte man nicht unter den Gürtel stecken: Diese Strickware erzeugt von sich aus bereits genug Volumen, und der Versuch, sie unter dem Bund zu verstecken, bringt nur zusätzliche Falten. Stattdessen rät die Stylistin, grobe Maschen offen zu tragen oder sie vorne leicht umzuklappen. So bleiben die Proportionen des Looks erhalten, und gleichzeitig wird die Taille betont, ohne die Silhouette zu ruinieren.

Am Ende ist das Stecken des Pullovers kein universeller Trick, sondern ein Werkzeug, das nur unter Einhaltung mehrerer Bedingungen funktioniert: der richtige Stricktyp, die richtige Länge und ein ordentliches Teilstecken. Wer diese vier Regeln befolgt, erhält auch mit einem Basispullover eine geordnete, „teure“ Silhouette, ohne auf Gürtel und zusätzliche Stoffschichten zurückzugreifen.