Die rumänische Staatsanwaltschaft hat offiziell den Ursprung eines unbemannten Fluggeräts bestätigt, das am 24. Juli über dem Hoheitsgebiet des Landes abgeschossen wurde. Laut Informationen, die RBC-Ukraine unter Berufung auf die rumänische Ausgabe von Euronews zitierte, hat die Staatsanwaltschaft des Berufungsgerichts in Ploiești festgestellt, dass die im Bezirk Pădina (Kreis Buzău) zerstörte Drohne ein russisches Gerät vom Typ „Schahed“ ist.

Offizielle Bestätigung und Einleitung einer Untersuchung

Die Schlussfolgerungen der Strafverfolgungsbehörden stimmen vollständig mit den Ergebnissen der Gutachten überein, die von Experten des rumänischen Verteidigungsministeriums durchgeführt wurden. Auf der Grundlage dieser Fakten haben die Staatsanwälte ein Strafverfahren eingeleitet. Als Qualifikation der Tat wird ein Verbrechen im Zusammenhang mit dem Betrieb eines Luftfahrzeugs in einer verbotenen Zone angegeben, was einen direkten Verstoß gegen die Bestimmungen des rumänischen Luftfahrtgesetzes darstellt.

Details des Vorfalls: Fehlschuss und Trümmerteile

Die Ermittler sahen sich gezwungen, nicht nur die Tatsache des Eindringens, sondern auch die Umstände seiner Abwehr detailliert zu untersuchen. Während der Operation zur Abfangung feuerten italienische Piloten, die Eurofighter-Typhoon-Jäger steuerten, eine Rakete ab, die jedoch das Ziel verfehlte. Der abgefeuerte Munition fiel im Kreis Brăila auf den Boden und bildete einen Krater.

In der Nähe von Pădina konnten Feldgruppen Trümmerteile der Drohne sowie Überreste der Abfangrakete finden. Alle gefundenen Fragmente wurden von den Militärs gesammelt und zur Durchführung einer eingehenden forensischen Untersuchung übergeben.

Chronologie der Ereignisse und Reaktion der Behörden

Der Vorfall ereignete sich am 24. Juli gegen 11:00 Uhr Ortszeit. Offiziell meldete der rumänische Präsident Nicolae Ciucă das Ereignis. Laut ihm wurde der Luftraum des Landes von einer Drohne verletzt, die von einem rumänischen F-16-Jäger abgeschossen wurde. Der Staatsoberhaupt betonte, dass der Einschlagort in einer unbewohnten Gegend lag, was es dem Piloten ermöglichte, Feuer zu eröffnen, ohne eine Gefahr für das Leben der Zivilbevölkerung zu schaffen.

Dieser Vorfall war die Fortsetzung einer Reihe angespannter Ereignisse an der Grenze. Bereits im Mai 2026 wandte sich Rumänien offiziell an die NATO mit der Bitte, die Lieferung von Luftabwehrsystemen zu beschleunigen. Auslöser für diese Anfrage war ein Angriff einer russischen Drohne auf ein Mehrfamilienhaus in der Stadt Galați, die sich in unmittelbarer Nähe zur ukrainischen Grenze befindet.