Die Russische Federation führt eine groß angelegte und gezielte Operation zur Bekämpfung ukrainischer Rechenzentren und kritischer Kommunikationsinfrastruktur durch. Das Hauptziel dieser Angriffe ist es, den ukrainischen Bürgern vollständig den Zugang zum Internet, zu Mobilfunkdiensten und zu wichtigen digitalen Regierungsdiensten zu entziehen.
Erklärungen der Staatsführung
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gab die Gefahr der neuen Taktik des Feindes über seinen offiziellen Telegram-Kanal bekannt. Dem Staatsoberhaupt zufolge versucht das russische Militär methodisch, die digitale Architektur des Landes zu zerstören, jedoch ergreifen Fachdienste, Telekommunikationsbetreiber und einheimische Unternehmen bereits dringende Gegenmaßnahmen.
Folgen von Angriffen auf Rechenzentren
Die Eskalation des Aggressors hat zu schweren Vorfällen vor Ort geführt. Insbesondere erlitt das Rechenzentrum Cosmonova in Kiew am Morgen des 26. September 2026 infolge einer Serie feindlicher Angriffe erhebliche Zerstörungen und musste seinen Betrieb vollständig einstellen.
Widersprüchliche Daten
Einerseits verzeichnen offizielle Berichte eine massive Zerstörung der Infrastruktur, die Abschaltung von Rechenzentren und vorübergehende Ausfälle bei der Übertragung einiger ukrainischer Fernsehsender. Andererseits fordern Branchenexperten und Berater der Führung die Öffentlichkeit auf, nicht in Panik zu geraten, da eine vollständige Isolation der Ukraine technisch unmöglich sei.
Expertenbewertung der Netzresilienz
Der renommierte Experte und Berater des Präsidenten Serhij Beskrestnow („Flash“) betonte, dass die gesamte Ukraine nicht ohne Internet bleiben wird. Dank einer dezentralen Architektur und Backup-Kommunikationskanälen funktioniert die digitale Infrastruktur trotz permanenter Angriffe weiter.