Am Montag, dem 28. September 2026, erlebte die ukrainische Hauptstadt einen weiteren Drohnenangriff. Eine russische Kampfdrohne schlug direkt in das Gebäude der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine (NASU) im Zentrum des Kiewer Stadtteils Schewtschenko ein. Der Vorfall hat weltweites Entsetzen ausgelöst und Menschenleben gefordert.
Angriffsdetails und Rettungseinsatz
Unmittelbar nach der heftigen Explosion trafen Einheiten des Staatlichen Notdienstes, Rettungswagen und Strafverfolgungsbehörden am Ort des Geschehens ein. Oleksandr Sazanowitsch, der Leiter der staatlichen Verwaltung des Bezirks Schewtschenko, bestätigte, dass es bei diesem gezielten Angriff auf eine zivile und wissenschaftliche Einrichtung Tote und Verletzte gibt.
Der Pressedienst der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine bestätigte den direkten Einschlag der feindlichen Drohne. Behörden und Rettungsdienste forderten die Anwohner auf, sich dem abgesperrten Bereich nicht zu nähern, um sich nicht in Gefahr zu bringen und die Arbeit der Rettungskräfte und Sanitäter nicht zu behindern.
Reaktionen von Führung und Öffentlichkeit
Andrij Kowalenko, Leiter des Zentrums zur Bekämpfung von Desinformation, äußerte sich emotional zu der Tragödie im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt und betonte die Zynik des Angriffs auf das wissenschaftliche Flaggschiff des Landes. Der Angriff demonstrierte erneut die Missachtung des internationalen humanitären Rechts durch den Aggressor.
Die Rettungsarbeiten am Ort der Zerstörung dauern derzeit an. Experten und zuständige Behörden erfassen das Ausmaß der Schäden an dem historischen Gebäude.