Stand 28. September 2026 sind die Rettungs- und Bergungsarbeiten an der Stelle des russischen Drohneneinschlags im Gebäude der Nationalen Akademie der Wissenschaften (NAS) der Ukraine in Kiew abgeschlossen. Während der Trümmerräumung und Brandbekämpfung im Stadtteil Schewtschenko wurde die Leiche eines weiteren Opfers geborgen. Damit ist die Gesamtzahl der Todesopfer dieses Angriffs auf zwei Personen gestiegen.
Details des Angriffs und Folgen im Stadtzentrum
Der morgendliche russische Drohnenangriff traf das Zentrum von Kiew und verursachte schwere Schäden und Brände. Neben dem NAS-Gebäude wurden auch Einrichtungen in den Stadtteilen Obolon und Schewtschenko stark beschädigt, darunter Tankstellen und Bürogebäude. Darüber hinaus geriet das private medizinische Zentrum „Dobrobut“ unter Beschuss, wobei es Verletzte gab und die Klinik ihren Betrieb vorübergehend einstellen musste.
Reaktion der Behörden und Opfer im enchten Umfeld
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj reagierte umgehend auf den Vorfall und betonte, dass Rettungskräfte vor Ort im Einsatz seien, um Brände zu löschen und nach vermissten Personen zu suchen. Das Staatsoberhaupt versprach eine harte Antwort auf das Aggressorland. Es wurde bekannt, dass eine Assistentin des ehemaligen NSDC-Sekretärs Wolodymyr Horbulin unter den Todesopfern im NAS-Gebäude war. Horbulin selbst gab an, zum Zeitpunkt des Schlags bei der Arbeit gewesen zu sein und eine leichte Verletzung erlitten zu haben.
Reaktion der internationalen Gemeinschaft
Vor dem Hintergrund der anhaltenden Zerstörung ziviler Infrastruktur und wissenschaftlicher Einrichtungen hat die ukrainische Diplomatie auf internationaler Ebene reagiert. Offizielle Stellen forderten unter anderem die UNESCO auf, Russland aufgrund gezielter Angriffe auf ukrainische Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen das Stimmrecht zu entziehen.