Im Jahr 2027 plant die russische Regierung möglicherweise eine Ausweitung der Liste inländischer Software, die verpflichtend auf elektronischen Geräten vorinstalliert werden muss. Dem Entwurf eines Beschlusses des Ministeriums für digitale Entwicklung der Russischen Föderation zufolge soll der nationale App-Store RuStore in die Liste für Smart-TVs aufgenommen werden.

Pläne des Ministeriums und Zeitplan

Laut dem auf dem offiziellen Portal für Rechtsakte veröffentlichten Dokument ist das Ministerium verpflichtet, bis zum 1. März 2027 Vorschläge zur Anpassung der Liste vorzulegen. Diese Maßnahme soll den uneingeschränkten Zugriff auf russische digitale Dienste und Medien direkt über das Fernsehgerät garantieren.

Umgehung internationaler Einschränkungen

Das Digitalministerium betont, dass die Integration von RuStore auf Betriebssystemebene von Smart-TVs die technischen und rechtlichen Voraussetzungen schaffen wird. Dies ermöglicht die reibungslose Bereitstellung von Anwendungen, die in ausländischen Stores wie Google Play oder Google TV nicht verfügbar sind.

Freiwillige Nutzung und Eigentümerwechsel

Trotz der Installationspflicht für Hersteller wird betont, dass die Nutzung des App-Stores für die Endverbraucher freiwillig bleibt. Kurz vor dieser Initiative hatte RuStore den Besitzer gewechselt, nachdem die VK-Holding das Projekt an den Entwicklungsdirektor Dmitri Pankruschow verkauft hatte.