Der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) hat offiziell die Bilanz einer großangelegten Operation gezogen, die 40 Tage dauerte. Laut Angaben der Behörde führten die Geheimdienste in diesem Zeitraum eine Reihe erfolgreicher Angriffe auf strategisch wichtige Objekte des Gegners durch und schlugen direkt tief im russischen Territorium zu.
Angriffe auf die Energieinfrastruktur
Eines der wichtigsten Ergebnisse der Operation war ein Angriff auf eines der Hauptobjekte des Unternehmens „Transneft – Ural“. Der Angriff auf die kritische Infrastruktur des Ölpipeline-Systems war ein wichtiger Bestandteil der Strategie zur Destabilisierung der logistischen Lieferketten des Gegners.
Maritime und luftgestützte Ziele
Im Rahmen der Operation beschränkten sich die Kämpfer der SBU nicht nur auf Bodenziele. Die Geheimdienste griffen eine Reihe von Objekten in der Krim an, darunter einen Flugplatz und einen Seehafen. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die operative Einsatzfähigkeit der russischen Streitkräfte in der Region zu verringern.
Angriffe auf die „Schattenflotte“
Ein erheblicher Fokus lag auf dem Seetransport. Kämpfer des Sicherheitsdienstes der Ukraine griffen erfolgreich neun Tanker an, die zur sogenannten „Schattenflotte“ Russlands gehören. Diese Schiffe werden verwendet, um internationale Sanktionen zu umgehen und russische Energieträger zu transportieren, was ihre Zerstörung zu einer Priorität für den ukrainischen Nachrichtendienst macht.