In Kiew wurde eine wichtige Entscheidung getroffen, die darauf abzielt, die Entwicklung von Luftabwehrsystemen zu beschleunigen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte, dass konkrete Personalentscheidungen und Maßnahmen getroffen wurden, um die Umsetzung der Schlüsselinitiativen zum Schutz des Himmels zu beschleunigen.
Der Staatsoberhaupt hob drei prioritäre Bereiche hervor, die sofortige Aufmerksamkeit und Ressourcen erfordern:
- Entwicklung des nationalen Anti-Ballistischen-Programms FREYJA.
- Organisation der Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten in Fragen der Lizenzierung der Produktion von Patriot-Systemen.
- Ausweitung der Zusammenarbeit mit europäischen Partnern im Rahmen gemeinsamer Verteidigungsprogramme.
Besonders interessant ist das Projekt FREYJA, das als zukünftiger europäischer Anti-Ballistischer-Schild positioniert wird. Zuvor hatte der Mitbegründer und Chefkonstrukteur des Unternehmens Fire Point, Denis Schtillerman, technische Details des Konzepts offengelegt. Das System wird nach dem Prinzip einer offenen Architektur entwickelt. Dieser entscheidende Unterschied bedeutet, dass die Plattform nicht ausschließlich an ukrainische Abfangraketen gebunden sein wird, was Möglichkeiten zur Integration verschiedener Komponenten eröffnet.
Nach den Plänen der Entwickler wird FREYJA fortschrittliche europäische Radare und Sensoren mit kostengünstigen ukrainischen Raketen kombinieren. Diese Symbiose der Technologien soll einen einheitlichen paneuropäischen Schutzschild bilden, ähnlich dem israelischen „Eisernen Kuppel', und das Schutzsystem des Luftraums des Kontinents erheblich stärken.