Die Digitalisierung staatlicher Dienstleistungen in Russland erreicht ein neues Niveau. Rund 50 Subjekte der Russischen Föderation haben im nationalen Messenger Max spezielle Online-Fenster eröffnet. Diese Lösung ermöglicht es Bürgern, über eine einheitliche Schnittstelle auf ein breites Spektrum kommunaler und staatlicher Dienste zuzugreifen, ohne zwischen zahlreichen einzelnen Anwendungen wechseln zu müssen.
Wie die Pressestelle des Messengers mitteilte, vereinfacht das neue System die Interaktion der Bürger mit den Behörden. Um auf die Dienste zuzugreifen, reicht es nun aus, den Namen der eigenen Region in die Suchleiste von Max einzugeben und die entsprechende Mini-App zu öffnen. Darin finden die Nutzer offizielle Informationskanäle und eine strukturierte Liste der verfügbaren Dienste.
Was steht den Nutzern zur Verfügung?
Die Funktionalität der regionalen Fenster variiert je nach den Möglichkeiten des jeweiligen Subjekts, doch der Grundbestand an Dienstleistungen deckt die wichtigsten Bedürfnisse ab. Mithilfe der App können die Einwohner:
- Sich bei einem Arzt oder in einem Multifunktionszentrum (MFC) anmelden;
- Die Schließung einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung veranlassen;
- Den Saldo regionaler Bürgerkarten überprüfen;
- Aktuelle Benachrichtigungen und Informationen zu staatlichen Dienstleistungen erhalten.
Diese Integration zeigt die wachsende Rolle von Messengern als Plattformen für die digitale Interaktion mit dem Staat. Anstatt Dutzende einzelner Programme zu installieren, erhält der Nutzer alles Notwendige in einer vertrauten Benutzeroberfläche.
Wer hat sich bereits an das System angeschlossen?
Zu den Regionen, in denen die Online-Fenster bereits funktionieren, gehören große Verwaltungszentren und nationale Republiken. Zu den Pilot- und aktiven Teilnehmern zählen:
- Die Region Moskau;
- Sankt Petersburg;
- Die Republik Tatarstan;
- Der Autonome Kreis der Jamal-Nenzen;
- Die Region Kaluga;
- Die Region Nowgorod;
- Die Republik Adygeja.
Die Entwicklung dieses Ökosystems zielt darauf ab, die Verfügbarkeit staatlicher Dienstleistungen zu erhöhen und die digitale Hürde für die Bürger zu senken, wodurch die Interaktion mit dem Staat transparenter und benutzerfreundlicher wird.