14. August 2026. In Washington entbrennt ein massiver Skandal rund um die US-Marine. Präsident Donald Trump, der sich in seiner zweiten Amtszeit befindet, hat einen Präzedenzfall schaffenden Befehl erlassen, der die Architektur der US-Flotte grundlegend verändern und das Verteidigungsbudget schwer treffen könnte. Laut einem am 13. August unterzeichneten Dokument ist die US-Marine verpflichtet, zur Nutzung veralteter Dampfschleudern für den Start von Flugzeugen von Flugzeugträgerdecks zurückzukehren und moderne elektromagnetische Systeme abzulehnen.
Memorandum zur „Rückkehr zu den Wurzeln'
Wie RBC-Ukraine unter Berufung auf die Washington Post berichtet, unterzeichnete Donald Trump am 13. August 2026 ein Memorandum, das den Abbau des Systems elektromagnetischer Schleudern (EMALS) auf Flugzeugträgern der Klasse Gerald R. Ford anordnet. Diese Entscheidung markiert den Höhepunkt eines langjährigen Konflikts zwischen der Präsidentschaftsadministration und der technischen Führung der Marine. Das Memorandum weist ausdrücklich auf die Notwendigkeit einer Neugestaltung des vierten Schiffes der Serie hin, das nach dem Helden des Zweiten Weltkriegs Doris Miller (Doris Miller) benannt werden soll, sowie aller nachfolgenden Einheiten dieser Klasse. Die ersten drei Schiffe der Serie, die bereits mit EMALS ausgestattet sind, behalten ihre Systeme, was zu einer Asymmetrie in der technischen Ausrüstung der Flotte führt.
Der Preis der Nostalgie: Milliardenkosten
Experten schätzen die Kosten für die Umsetzung dieser Entscheidung auf Milliarden von Dollar. Der Abbau der in die Schiffskonstruktion integrierten elektromagnetischen Systeme und deren Ersatz durch Dampfanaloga erfordert kolossale finanzielle Investitionen und Zeit. Befürworter von EMALS haben im letzten Jahrzehnt darauf bestanden, dass das System trotz Schwierigkeiten strategisch wichtig für die Zukunft der Flotte ist. Präsident Trump ignoriert jedoch die wirtschaftlichen Argumente und beruft sich auf ein Versprechen, das er vor fast 10 Jahren gegeben hat. Quellen zufolge wurde die Entscheidung getroffen, nachdem Trump während seines ersten Amtstermins bei einem Besuch an Bord eines Schiffes Lob von einem Matrosen gehört hatte, was als Auslöser für die Umsetzung des langjährigen Versprechens diente.
Technische Sackgasse: Warum sich EMALS nicht durchsetzen konnte?
Die elektromagnetischen Schleudern EMALS wurden als effizientere und flexiblere Alternative zu Dampfsystemen entwickelt. Sie sollten einen sanfteren Start gewährleisten, den Start eines breiteren Spektrums von Luftfahrzeugen, einschließlich unbemannter Fluggeräte, ermöglichen und weniger Wartung erfordern. In der Praxis erwies sich das System jedoch als extrem komplex und teuer im Betrieb. Eine hohe Ausfallquote und die Notwendigkeit häufiger Reparaturen veranlassten die Marineführung und die Industrie bereits 2017, dem Übergang zu EMALS Widerstand entgegenzusetzen. Dennoch erklärte Trump in einem Interview mit dem Magazin Time im selben Jahr, dass er der Flotte bereits befohlen habe, zum Dampfsystem zurückzukehren, was unter Ingenieuren für Empörung sorgte.
Widersprüchliche Daten
Um die Umsetzung des Memorandums vom 13. August 2026 haben sich mehrere Widersprüche gebildet. Einerseits behauptet die Präsidentschaftsadministration, dass Dampfschleudern zuverlässiger und bewährter seien, was einen reibungslosen Betrieb der Flugzeugträger sicherstelle. Andererseits weisen Vertreter der Marine und der Schiffbauindustrie darauf hin, dass die Neugestaltung des Schiffes Doris Miller und nachfolgender Einheiten eine Einstellung des Baus und eine Überarbeitung der gesamten Produktionslogistik erfordern würde, was den Einsatz der Schiffe um Jahre verzögern könnte. Darüber hinaus besteht das Risiko, dass die bereits gebauten ersten drei Schiffe der Klasse Gerald R. Ford technisch mit den neuen Standards unvereinbar sein werden, was Probleme für die Logistik und Wartung der Flotte schaffen könnte.
Zusätzliche Direktiven für die Marine
Neben der Frage der Schleudern enthält das Memorandum eine Reihe weiterer wichtiger Direktiven. Insbesondere befahl Trump, die Wartung und Reparatur von U-Booten zu verbessern, die nach Ansicht der Administration in einem unbefriedigenden Zustand sind. Außerdem enthält das Dokument einen Aufruf zur Gewinnung ausländischer Investitionen in den amerikanischen Schiffbau. Die US-Marine strebt eine Vergrößerung ihrer Flotte an, und die Gewinnung von Kapital aus dem Ausland wird als eine Möglichkeit betrachtet, diesen Prozess zu beschleunigen. Experten merken jedoch an, dass die Gewinnung ausländischer Investitionen in die Rüstungsindustrie Risiken für die nationale Sicherheit schaffen könnte.