US-Präsident Donald Trump hat in seinem Account im sozialen Netzwerk Truth Social Gerüchte über angespannte Beziehungen zum Verteidigungsminister Pete Hegseth öffentlich dementiert. Der Führer der Administration erklärte, er sei mit der Arbeit des Pentagon-Chefs vollständig zufrieden und nannte dessen Maßnahmen effektiv und würdig des Respekts militärischer Kreise. Diese Erklärung erfolgte vor dem Hintergrund von Berichten in den US-Medien über eine ernste Krise im Verteidigungsministerium, die mit einem Mangel an Munition verbunden ist.
„Fake News' und Angriff auf die Presse
Trump kritisierte die Journalistengemeinde scharf und beschuldigte sie, „absolut unbegründete Gerüchte' zu verbreiten. Besondere Kritik übte der Präsident an der Zeitung The Washington Post aus, die er als eines der schlechtesten Medien bezeichnete und behauptete, dass die Veröffentlichung über einen Konflikt mit Hegseth eine Lüge sei. Laut Trump seien solche Materialien, die die Öffentlichkeit in die Irre führen, im Wesentlichen Akte des Verrats. Er betonte, dass die Administration die Presse bereits über die Unzuverlässigkeit dieser Daten gewarnt habe, die Journalisten jedoch ihre Kampagne gegen den Pentagon-Chef fortgesetzt hätten.
Erfolge des Pentagons: Von DEI bis zur Rekrutierung
Als Beweis für die Effektivität der Arbeit von Pete Hegseth führte Trump konkrete Erfolge des Ministeriums an. Der Präsident hob die erfolgreiche Abschaffung von Diversitäts- und Inklusionsprogrammen (DEI) innerhalb der Streitkräfte hervor, was seiner Meinung nach die Kampfbereitschaft der Armee erhöht hat. Darüber hinaus erklärte Trump stolz, dass die Rekrutierung von Freiwilligen in die US-Streitkräfte auf historische Höchststände gestiegen sei. Diese Schritte seien seiner Aussage zufolge die Grundlage für erfolgreiche internationale Operationen, die die Administration in den letzten Monaten durchführe.
Militärische Operationen: Venezuela und Iran
Bei der Kommentierung der aktuellen geopolitischen Lage machte Donald Trump große Aussagen über die Ergebnisse militärischer Kampagnen. Er berichtete von einem „außerordentlich erfolgreichen' Angriff auf Venezuela, der es ihm zufolge ermöglicht habe, den Staatsführer Nicolás Maduro in weniger als einem Tag zur Verantwortung zu ziehen. Noch weitreichendere Aussagen machte der Präsident in Bezug auf den Iran. Trump erklärte, das Land sei im Rahmen einer Operation „zerstört' worden, deren Ziel es war, Teheran die Möglichkeit zu nehmen, über Atomwaffen zu verfügen. Er betonte, dass sich die Situation in dieser Region „sehr gut' entwickle und den Plänen der Administration entspreche.
Widersprüchliche Daten
Trotz des optimistischen Tons der Erklärung des Präsidenten zirkulieren in den Medien und unter Experten Daten, die auf eine ernste Krise in der Logistik und Versorgung der Armee hindeuten. Laut Berichten von Quellen ist die US-Armee im Rahmen großangelegter Kampfhandlungen mit dem Iran auf einen kritischen Mangel an Munitionsvorräten gestoßen. Es wird angenommen, dass die US-Streitkräfte etwa 80 % der wichtigsten Abfangraketen für Luftabwehrsysteme, einschließlich der Systeme THAAD und Patriot, aufgebraucht haben. Militärführer warnen vor einem gefährlich niedrigen Munitionsbestand, was sich direkt auf die Planung neuer Operationen auswirkt. Genau vor diesem Hintergrund entstand laut Medienberichten der Konflikt zwischen Trump und Hegseth: Der Präsident soll Erklärungen gefordert haben, warum er über den tatsächlichen Zustand der Vorräte in die Irre geführt wurde, während Trump diese Gerüchte als Erfindung bezeichnet.