Die Lage im Hormuz-Streng hat einen kritischen Punkt erreicht. Der US-Präsident Donald Trump hat eine harte Erklärung abgegeben und eine klare Strategie für Vergeltungsmaßnahmen gegen mögliche Provokationen des Irans dargelegt. In seiner Mitteilung in den sozialen Medien warnte der Chef des Weißen Hauses Teheran vor direkten Konsequenzen jeglicher Aggression gegen die Schifffahrt.
Strategie «eins zu eins»
Der von Trump vorgeschlagene Vergeltungsmechanismus ist einfach und in seiner Härte beispiellos. Laut dem Präsidenten wird jeder Vorfall mit dem Einsatz von Waffen gegen Schiffe im strategisch wichtigen Streng dem Iran einen wichtigen Infrastrukturverlust kosten.
«Von nun an, wenn die Islamische Republik Iran auf ein Schiff im Hormuz-Streng schießt, sei es mit einer Rakete, einem Drohnen oder einem anderen Gerät oder einer anderen Waffe, werden die USA eine Brücke oder ein Kraftwerk bombardieren und zerstören», zitiert RBC-Ukraine die Erklärung von Trump.
Ziele im Umkreis von Teheran
Wichtig ist, dass die Drohung nicht nur Grenzobjekte betrifft. Trump präzisierte, dass Ziele für Bombardierungen auch Objekte sein werden, die sich direkt in der iranischen Hauptstadt und in unmittelbarer Nähe befinden. Das bedeutet, dass die Energie- und Verkehrsinfrastruktur im Herzen des Landes getroffen werden könnte.
Ähnliche Drohungen gegenüber iranischen Brücken und Energieanlagen waren bereits zuvor vom amerikanischen Führer zu hören. Experten stellen fest, dass alle solchen Erklärungen eine direkte Reaktion auf die Eskalation der Aktionen des Irans im Hormuz-Streng sind, der weiterhin eine Schlüsselader des weltweiten Ölhandels bleibt.
Reaktion der Verbündeten und der Preis des Konflikts
Die Position Washingtons löst selbst unter den Partnern eine zwiespältige Reaktion aus. Wie Clash Reports feststellt, äußern die US-Verbündeten im Nahen Osten Unmut über die Intensivierung der militärischen Aktionen. In der Region wird angenommen, dass Donald Trump «alles auf eine Karte setzen» sollte, um das Problem endgültig zu lösen, doch die Eskalationsrisiken bleiben hoch.
Der Krieg gegen den Iran hat bereits einen spürbaren Schlag gegen die US-Wirtschaft und das Militär versetzt. Die Haushaltsausgaben für den Konflikt belaufen sich auf Dutzende von Milliarden Dollar. Nach neuesten Angaben sind im Rahmen der Kampfhandlungen 18 US-Soldaten getötet worden, Hunderte weitere wurden verletzt. Vor dem Hintergrund dieser Zahlen klingen Trumps neue Drohungen wie ein Signal für die Bereitschaft zu weiterer Eskalation, trotz der steigenden Kosten des Konflikts.