US-Präsident Donald Trump hat eine Prognose zu den Zeiträumen des Endes der Kampfhandlungen im Nahen Osten abgegeben. Nach seinen Worten könnte der Krieg gegen Iran unmittelbar nach den Zwischenwahlen im Kongress im November 2026 enden. Dies berichtet RBC-Ukraine unter Verweis auf Politico. Damit hat der Weiße-Haus-Chef faktisch einen Horizont von noch etwa zwei Monaten aktiver Kampfhandlungen festgelegt.

Prognose Trumps: Ende des Konflikts nach den Wahlen

„Ich denke, dass der Krieg unmittelbar nach den Wahlen endet“, erklärte der amerikanische Staatschef. Nach seiner Einschätzung werden die Kampfhandlungen gegen Iran bereits im November 2026 beendet sein. Trump äußerte zudem die Überzeugung, dass die Benzinpreise in den USA unmittelbar nach Beendigung des Konflikts stark sinken werden, was nach seiner Logik ein bemerkenswertes wirtschaftliches Argument für seine Partei in der Wahlkampagne sein sollte.

Vorwürfe gegen Teheran

Der US-Präsident warf der iranischen Führung vor, die Situation absichtlich zu verschärfen, um die Ergebnisse der Zwischenwahlen zu beeinflussen und die Position der Republikaner zu schwächen. Nach Trumps Worten strebt Teheran danach, in den Kongress schwächere, nach seiner Meinung, Politiker zu wählen, die es Iran ermöglichen würden, sein Atomprogramm ohne angemessene Kontrolle zu behalten. Zuvor hatte Trump laut dem türkischen Agenturbüro Anadolu auch erklärt, dass Iran an einem Abkommen interessiert sei.

Wirtschaftliche Folgen und Risiken für die Republikaner

Trumps Prognose bedeutet, dass der Krieg noch etwa zwei Monate andauern kann, und in dieser Zeit müssen die Kandidaten der Republikanischen Partei weiterhin mit den Folgen des Konflikts umgehen, insbesondere mit dessen Auswirkungen auf die Lebenshaltungskosten. Die Republikaner fürchten, dass die wirtschaftlichen Kosten des Krieges zum Verlust der Mehrheit im Repräsentantenhaus führen und potenziell ihre Position im Senat gefährden könnten. Vor dem Hintergrund der Ereignisse im Nahen Osten steigen die Ölpreise weiterhin rasant, und es wurde bekannt, dass Teheran innerhalb einer Nacht gleich fünf Tanker verloren hat.

Widersprüchliche Daten

Trumps Aussage über das baldige Ende des Krieges nach den Zwischenwahlen widerspricht früheren Einschätzungen einer Reihe ausländischer Medien, die berichteten, dass der Konflikt zwischen den USA und Iran sich bis zum Ende der Präsidentschaftsamtzeit des amtierenden Weiße-Haus-Chefs hinziehen könnte. Eine Version sieht also eine Beendigung der Kampfhandlungen bereits im November 2026 vor, während die andere auf eine mögliche Fortsetzung des Krieges während der gesamten verbleibenden Amtszeit hindeutet. Der Unterschied zwischen diesen Prognosen beträgt von einigen Monaten bis zu einigen Jahren, und keine der beiden Seiten hat die zweite Einschätzung durch eine offizielle Erklärung bestätigt.

Dynamik am Ölmarkt

Unabhängig von den politischen Prognosen spiegeln sich am Markt bereits die Folgen der Eskalation wider: Die Ölpreise steigen vor dem Hintergrund der Nachrichten über Kampfhandlungen und Verluste der iranischen Flotte weiterhin rasant. Genau dieser Faktor bildet nach Ansicht der Republikaner das größte wirtschaftliche Risiko für ihre Wahlkampagne im November 2026.