Die Nacht vom 18. auf den 19. Juli wurde zu einer der erfolgreichsten für die Drohnentruppen der Ukrainischen Streitkräfte (AFU). Laut dem Kommandeur der Drohnentruppen, Robert „Madjar“ Brawd, griffen ukrainische Drohnen kritische Infrastrukturen im besetzten Krimgebiet sowie Schiffe des russischen „Schattenflotten“-Konvois im Schwarzen Meer an.
„Der Krim-Schalter“: Angriffe auf die Energieversorgung
Im Rahmen der Operation „Krim-Schalter aus“ trafen ukrainische Operatoren 13 Energieknotenpunkte und Umspannwerke. Die Angriffe erstreckten sich nicht nur auf die Halbinsel, sondern auch auf angrenzende Gebiete. Von den 13 zerstörten Objekten befinden sich 8 direkt auf der Krim, während weitere 5 im Süden und Osten des besetzten Teils der Ukraine (TOT) liegen.
Diese Angriffe sind Teil einer systematischen Strategie zur Untergrabung der Energiesicherheit des Gegners. Seit Anfang Juli bis zum 19. zeigt die Gesamtstatistik der Operation die Zerstörung von 96 Energieknotenpunkten.
„MoLoChKa“: Jagd auf die „Schattenflotte“
Parallel zu den Angriffen auf Küstenziele wurde im Schwarzen Meer die Operation „MoLoChKa“ intensiviert. In einer einzigen Nacht setzten ukrainische Drohnen, bekannt als „Vögel“ der Drohnentruppen, vier große Schiffe in Brand. Zu den zerstörten Zielen gehörten zwei Tanker, ein Frachtschiff und ein Schwimmkran.
Diese Angriffe verursachen erhebliche Schäden für die Logistik der russischen „Schattenflotte“. Seit Anfang Juli bis zum 19. erreichte die Gesamtzahl der Operationen gegen maritime Ziele 176 Schiffe.
Ergebnisse der Nacht
Insgesamt griffen die Drohnen der Drohnentruppen in der Nacht des 19. Juli 59 feindliche Ziele in der operativen Tiefe des Gegners an. Das Kommando der Drohnentruppen bestätigt die hohe Effektivität des Einsatzes von unbemannten Systemen sowohl für präzise Angriffe auf Infrastrukturen als auch für die Zerstörung maritimer Ziele, wodurch Druck auf den Gegner entlang der gesamten Frontlinie und im Hinterland ausgeübt wird.