Ukrainische unbemannte Fluggeräte haben eine Reihe gezielter Angriffe auf kostspielige militärische Objekte der russischen Besatzer im Süden des Landes durchgeführt. Im Rahmen dieser Operationen wurden ein Flugabwehrraketensystem „Pantsir-S1', ein schnelles Patrouillenboot „Sargan' und eine Funkaufklärungsstation „Forpost' zerstört oder beschädigt.
Umfang der Verluste und Wert der Ausrüstung
Laut Angaben des Hauptnachrichtendienstes des ukrainischen Verteidigungsministeriums, die in dessen Telegram-Kanal veröffentlicht wurden, richteten sich die Angriffe gegen Schlüsselelemente der russischen Infrastruktur. Experten schätzen den Wert des zerstörten Flugabwehrsystems „Pantsir-S1' auf etwa 15 Millionen Dollar. Das ebenfalls von Drohnen getroffene schnelle Patrouillenboot „Sargan' wird auf rund 6 Millionen Dollar geschätzt.
Fortsetzung der erfolgreichen Kampagne
Diese Ereignisse setzen eine Serie erfolgreicher Operationen ukrainischer Spezialdienste gegen russische Technik fort. Kürzlich zerstörten Drohnen des Hauptnachrichtendienstes die kostspielige elektronische Kampfanlage „Murmansk-BN' in der vorübergehend besetzten Krim. Zudem wurde zuvor über einen Brand an einer S-400-Stellung in der Krim berichtet, bei dem eine Startrampe und ein Radar des Flugabwehrsystems verbrannten.
Neue Strategien im Kampf gegen die Schattenflotte
Parallel zur Zerstörung von Land- und Seetechnik entwickelt die ukrainische Seite neue Angriffsrichtungen. Die Verteidigungsfirma MAC HUB arbeitet gemeinsam mit dem Hauptnachrichtendienst an einer Strategie zur Bekämpfung der russischen „Schattenflotte'. Zu diesem Zweck werden verbesserte maritime Drohnen des Typs Katran eingesetzt, die es den Spezialeinheiten ermöglichen, Schiffe zu orten und festzunehmen, die sanktionierte Güter transportieren.