Am Abend des 11. August 2026 war die Fußballwelt Zeuge der entscheidenden Spiele der dritten Qualifikationsrunde der Champions League für die Saison 2026/27. Die Rückspiele, die in ganz Europa stattfanden, bestimmten die Teilnehmer des nächsten Turniers und zeigten den Beitrag ukrainischer Spieler zum Erfolg ihrer Mannschaften. Laut der offiziellen UEFA-Website spielten sich die wichtigsten Ereignisse des Abends in der Slowakei und Slowenien ab, wo die lokalen Vereine überzeugende Siege errangen.

Slovan und der Ukrainer Kucharewitsch: Ein sicherer Schritt ins Playoff

Der slowakische Slovan zeigte Charakter und Können, als er den schwedischen Malmö FF mit 2:0 auf eigenem Platz besiegte. Dieser Sieg war der Abschluss einer Serie, in der die Gastgeber auch das Hinspiel mit 2:1 gewonnen hatten. Der ukrainische Stürmer Nikolai Kucharewitsch spielte eine wichtige Rolle für Slovan; er stand in der Startaufstellung und spielte 59 Minuten. Seine Aktivität und sein Beitrag zum Spiel waren wichtige Faktoren für den Erfolg des Teams. Ein weiterer Ukrainer, Daniil Ignatenko, verbrachte das gesamte Spiel auf der Bank, doch seine Anwesenheit im Kader stärkte die Tiefe der Gastgeber.

Verbic – Held des Abends in Slowenien

Das eigentliche Highlight des Abends war das Spiel in Slowenien, wo der lokale Verein Celje den armenischen Verein Ararat-Armenien empfing. Nach einer 1:2-Niederlage im Hinspiel brauchten die Slowenen einen Sieg, um ihre Chancen auf den Einzug in die nächste Runde zu wahren. In der 85. Minute entschied der ehemalige Flügelspieler des ukrainischen FK Dynamo Kiew, Benjamin Verbic, das Schicksal des Duells. Sein Tor besiegelte den 2:0-Sieg und qualifizierte die Slowenen für die nächste Runde. Dieses Ergebnis war nicht nur ein Triumph für Celje, sondern auch ein leuchtendes Beispiel dafür, wie die Erfahrung und das Können ukrainischer Legionäre das Ergebnis wichtiger Spiele bestimmen können.

Große Überraschungen: Olympiakos verliert, Lyon rehabilitiert sich

Es gab auch große Überraschungen. Der griechische Olympiakos, der unseren Roman Jaremtschuk nicht für die Champions League nominiert hatte, verlor in der Verlängerung gegen den niederländischen NEC Nijmegen und schied aus dem Turnier aus. Diese Niederlage war ein Schock für Fans und Experten, die vom griechischen Verein eine effektivere Leistung erwartet hatten. Gleichzeitig bereitete der französische Lyon, wo der Stürmer in Zukunft landen könnte, eine überzeugende Revanche im Duell mit dem tschechischen Sparta Prag vor. Der Sieg von Lyon war ein wichtiger Schritt in Richtung des Einzugs in die Gruppenphase der Champions League.

Playoff-Paarungen: Wer spielt um den Einzug in die Gruppenphase?

Abschließend wurden die Paarungen der Playoff-Runde festgelegt, deren entscheidende Spiele auf den 18./19. und 25./26. August angesetzt sind. Diese Begegnungen werden die letzte Hürde vor dem Einzug in die Gruppenphase der Champions League sein. Der ukrainische Meister Schachtar Donezk erhielt dank eines hohen Klub-Rankings einen direkten Platz in der Gruppenphase des Turniers, was ein wichtiger Erfolg für den ukrainischen Fußball war. Zuvor wurde berichtet, dass der Torhüter Anatoli Trubin einem großen Transfer zugestimmt hat und Benfica verlässt, was ebenfalls ein bedeutendes Ereignis für die ukrainische Fußballszene war.

Widersprüchliche Daten

In einigen Quellen wird erwähnt, dass Roman Jaremtschuk möglicherweise in den Kader von Olympiakos aufgenommen wurde, doch die offiziellen UEFA-Daten bestätigen, dass er nicht am Turnier teilnahm. Dies führt zu Inkonsistenzen in den Versionen über seine mögliche Teilnahme an der Champions League. Es gibt auch Uneinigkeiten über den genauen Zeitpunkt des Tores von Verbic: Einige Quellen nennen die 85. Minute, andere die 87. Diese Widersprüche erfordern eine weitere Überprüfung und Klärung.