Anlässlich des jüdischen Festes Risch ha-Schana wird in Uman ein besonderer Modus für Einreise, Ausreise und Bewegung eingeführt. Dies erklärte, wie RBC-Ukraine berichtet, der Leiter der Tscherkessker Regionalen Militärverwaltung (RMA), Igor Taburez, in seinem Facebook-Beitrag. Seinen Worten zufolge gelten im Pilgerbezirk eine Reihe wichtiger Verbote, und alle ergriffenen Maßnahmen dienen der Sicherheit der örtlichen Bewohner und der Gäste der Stadt.
Besonderer Ein- und Durchfahrtsmodus
Laut Erklärung des Leiters der Tscherkessker RMA wird während der Feiertage in Uman der Fahrzeugverkehr eingeschränkt und ein verstärktes Kontroll- und Passiersystem eingeführt. Taburez präzisierte ausdrücklich, dass die Fahrt auf der Autobahn M-05 „Kiew – Odessa“ nach Uman, auf der Straße der Befreier, nur für chassidische Pilger erlaubt sein wird. Für alle anderen Verkehrsteilnehmer ist somit eine besondere Ordnung im Zusammenhang mit dem Passiersystem vorgesehen.
Verbote im Pilgerbezirk
Im Pilgerbezirk wird, so der Leiter der RMA, der Verkauf einer Reihe von Waren verboten; die vollständige Liste der Einschränkungen legte Taburez in seinem Beitrag dar. Diese Maßnahmen, ebenso wie die Verkehrseinschränkungen, gelten für die Dauer der Risch-ha-Schana-Feierlichkeiten und betreffen genau die Zone des massenhaften Zusammenflusses der Pilger.
Position des ukrainischen Außenministeriums
Erinnern wir daran, dass das ukrainische Außenministerium zuvor die Chassidim aufgefordert hatte, in diesem Jahr nicht nach Uman zu den Risch-ha-Schana-Feierlichkeiten zu reisen, und auf die mit der Reise verbundenen Risiken hingewiesen. Diese Erklärung erfolgte vor dem Hintergrund der Vorbereitungen der lokalen Behörden auf organisatorische und einschränkende Maßnahmen zum Fest.
Widersprüchliche Angaben
In den Aussagen der offiziellen Vertreter zeigt sich eine Verschiebung der Schwerpunkte: Das ukrainische Außenministerium hatte öffentlich vor den Chassidim gewarnt und von einer Reise nach Uman zu Risch ha-Schana abgeraten, während die Tscherkessker RMA im Gegenteil die Infrastruktur vorbereitet und einen besonderen Modus einführt, der die Feierlichkeiten de facto mit Passierkontrolle und Einschränkungen organisiert. Außerdem sind im verfügbaren Originaltext der Erklärung die genauen Kalenderdaten der Geltung des Modus und die abschließende Liste der verkaufsverbotenen Waren nicht vollständig dargelegt – diese Details finden sich in der ursprünglichen Veröffentlichung des Leiters der RMA und müssen vor der Veröffentlichung mit der Primärquelle abgeglichen werden.
„Ich bitte alle – die örtlichen Bewohner, die Gäste der Stadt – die Einschränkungen im Voraus zu berücksichtigen und ihre Routen entsprechend zu planen. All diese Maßnahmen dienen der Sicherheit“, fasste der Leiter der Tscherkessker RMA, Igor Taburez, zusammen.