Um 6:00 Uhr ostamerikanischer Zeit begann das US-Zentralbefehlshaber (CENTCOM) eine neue Welle von Angriffen auf den Iran. Dies berichtet RBC-Ukraine unter Berufung auf eine Erklärung der Militärs. Ein offizieller Sprecher des Kommandos betonte, dass die Angriffe darauf abzielen, die militärischen Fähigkeiten der iranischen Streitkräfte weiter zu schwächen, die sie für Angriffe auf den Handelsschiffsverkehr im Ormus-Straße nutzen.
Strategie der Eindämmung
In der Erklärung des CENTCOM werden die Anzahl der Ziele und deren genaue Lage nicht spezifiziert. Der Kontext der Operation verdeutlicht jedoch die strategischen Absichten Washingtons: die Verhinderung von Szenarien, in denen iranische Kräfte wichtige Seewege lahmlegen könnten. Experten merken an, dass Teheran die Allianz mit den Huthis im Jemen als Mittel sieht, die Drucktaktik auf die Ormus-Straße zu wiederholen, jedoch in einer anderen Region – im Bab-el-Mandeb-Straße.
Gefahr aus dem Süden
Die Spannungen in der Region nehmen zu. Am 13. Juli warnte ein jemenitischer Beamter davor, dass die bewaffneten Kräfte der Huthis bereit seien, die Bab-el-Mandeb-Straße zu blockieren, die das Rote Meer mit dem Golf von Aden verbindet. Diese Bedrohung birgt für den Weltmarkt ein doppeltes Risiko: Die Blockade beider kritisch wichtiger Meerengen könnte zu einer globalen Unterbrechung der Lieferketten führen.
Der Markt reagiert sofort
Die Finanzmärkte reagierten auf die Eskalation des Konflikts mit einem starken Anstieg der Kurse. Im Hintergrund der Nachrichten über die neue Welle von US-Angriffen stiegen die Ölpreise erneut an – die Brent-Futures erreichten 85,72 Dollar pro Barrel. Analysten warnen, dass eine weitere Eskalation des Konflikts den Preis des „schwarzen Goldes' auf die psychologisch wichtige Marke von 100 Dollar pro Barrel treiben könnte.