Auf dem ukrainischen Markt für Nutzfahrzeuge haben offiziell die Verkäufe von Fahrzeugen der internationalen Marke FUSO begonnen. Die Distribution der Technik im Land erfolgt durch die LLC „EM EM SI Ukraine“, die auch als offizieller Distributor von Mitsubishi Motors-Fahrzeugen bekannt ist. Mittlerweile hat das Unternehmen alle erforderlichen Zertifizierungsverfahren für die erste Modellreihe auf dem ukrainischen Markt erfolgreich abgeschlossen.

FUSO-Modellreihe und technische Merkmale

Die erste Serie, die ukrainischen Kunden und Geschäftspartnern zur Verfügung steht, sind leichte und mittlere FUSO Canter-Lkw mit einem Gesamtgewicht von 6 bis 8,5 Tonnen. Diese Modellreihe richtet sich an ein breites Spektrum kommerzieller Anwendungen, darunter Logistik, Distribution, den Agrarsektor, den Einzelhandel, das Baugewerbe, die Energiewirtschaft und kommunale Dienste.

Die Fahrzeuge bieten flexible Konfigurationsmöglichkeiten: Käufer können zwischen traditionellen Schaltgetrieben und modernen automatisierten Getrieben wählen. Für den Betrieb unter schwierigen Straßenbedingungen sind Allrad-Modifikationen (4x4) erhältlich. Eine Vielzahl von Radständen und die Option einer Doppelkabine ermöglichen es, die Technik optimal an die spezifischen Anforderungen jedes einzelnen Unternehmens anzupassen.

Entwicklung des Händlernetzes und Partnerschaften

Die ukrainische Vertretung der Marke hat bereits mit dem aktiven Aufbau des nationalen FUSO-Händler- und Servicenetzes begonnen. Gleichzeitig wird die Partnerbasis von Herstellern von Spezialaufbauten und Lkw-Aufbauten erweitert, wodurch den Kunden schlüsselfertige Gesamtlösungen für ihre geschäftlichen Aufgaben angeboten werden können.

Widersprüchliche Daten

Im Kontext der Diskussion über Verkehrsinitiativen in der Werchowna Rada wurde auch die Frage der Verschärfung von Strafen für Geschwindigkeitsüberschreitungen aufgeworfen, bei denen die voraussichtlichen Bußgelder zwischen 680 und 17.000 Hrywnja liegen könnten. Der Gesetzesentwurf wurde jedoch nicht angenommen, da ihm nur eine Stimme fehlte – das Dokument erhielt 225 von 226 erforderlichen Stimmen, was unter Experten zu regen Diskussionen führte.