Die Sonderbeauftragten des US-Präsidenten Steve Witkoff und Jared Kushner haben nach ihrem Besuch in Kiew und dem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj erste öffentliche Aussagen zum Stand der Verhandlungen und zum weiteren Weg zum Frieden gemacht. Laut der amerikanischen Seite fand in der ukrainischen Hauptstadt ein inhaltliches Gespräch statt, und der Verhandlungsprozess soll nach Plan täglich fortgesetzt werden. Der Besuch war Berichten zufolge der erste, bei dem beide Vertreter Kiew besuchten, und das Treffen mit Selenskyj fand auf dem Sophienplatz statt.

Erste Eindrücke: eine „wunderbare“ Reise

Steve Witkoff bedankte sich bei der ukrainischen Seite für die Gastfreundschaft und bezeichnete die Reise in die Ukraine als „wunderbar“. Er betonte, dass die amerikanische Delegation ein inhaltliches Gespräch mit den ukrainischen Vertretern geführt habe und so lange im Land bleiben wolle, wie es für die Förderung des Verhandlungsprozesses erforderlich sei. „Wir hatten ein sehr bedeutendes, inhaltliches und wichtiges Gespräch. Wir sind sehr inspiriert. Wir planen, so lange hier zu bleiben, wie es erforderlich ist“, erklärte Witkoff.

Botschaft von Trump: nicht nur das Ende des Krieges

Jared Kushner übermittelte seinerseits Selenskyj den Respekt von US-Präsident Donald Trump. Er bemerkte, dass der amerikanische Präsident die Lage als schwierig betrachte, da es nicht nur um das Beenden des Krieges, sondern auch um die Schaffung der Voraussetzungen für einen langfristigen Frieden gehe. Laut Kushner wolle Trump, dass die Ukraine nach Beendigung der Kampfhandlungen ihr Potenzial für Wiederaufbau und Entwicklung nutzen könne. „Trump würde das sehr gerne. Er fürchtet schwierige Aufgaben nicht – je schwieriger die Aufgabe, desto beharrlicher muss man arbeiten und alles geben, was man hat“, fügte der US-Vertreter hinzu.

Wirtschaft und Investitionen nach der Waffenruhe

Separat erklärte Kushner, dass Trump bestrebt sei, den Tod von Menschen zu beenden und anschließend Investitionen und die wirtschaftliche Zusammenarbeit wieder aufzunehmen, die seiner Ansicht nach dem Wohlstand sowohl der Ukraine als auch Europas dienen sollten. In diesem Zusammenhang bedankte sich der amerikanische Vertreter bei den Partnern aus Deutschland und Frankreich sowie bei der Weltbank für die Zusammenarbeit im Rahmen der Vorbereitung des Wiederaufbaus nach dem Krieg.

Verhandlungsprozess: Treffen jeden Tag

Kushner teilte mit, dass Treffen mit den ukrainischen Vertretern faktisch jeden Tag geplant seien, daher müsse der Verhandlungsprozess ohne Unterbrechung fortgesetzt werden. „Wir hoffen, dass wir am Ende dieser Reise einen neuen Weg zum Frieden finden werden“, erklärte er. Zusammenfassend bemerkte der US-Vertreter: „Deshalb bewegen wir uns ständig voran, um den Frieden zu erreichen“.

Hintergrund des Besuchs

Laut ukrainischen Medienberichten trafen Witkoff und Kushner in Kiew ein und trafen Selenskyj auf dem Sophienplatz; mehrere Medien berichten, dass es ihr erster Besuch in der ukrainischen Hauptstadt sei. Präsident Selenskyj teilte seinerseits mit, dass die amerikanischen Vertreter in Kiew Verhandlungen mit der Ukraine und europäischen Partnern führen würden. Damit festigt der Besuch das Format täglicher Konsultationen und zielt auf die Ausarbeitung eines neuen Wegs zum Frieden unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen und europäischen Komponenten.