In Kiew ist der Bau kombinierten Wasserubergange uber den Fluss Dnipro sowie dazugehoriger Zufahrtsstrassen geplant. Die Kosten des Projekts werden auf 1 Milliarde Hrywnja geschatzt. Dies gab der Burgermeister der Hauptstadt, Witalij Klitschko, bekannt und wies darauf hin, dass die entsprechende Frage im Stadtrateschutzrat erortert wurde. Seiner Ansicht nach gehort die Initiative dem Staat, und die Regierung hat bereits einen entsprechenden Beschluss gefasst.
Entscheidung des Verteidigungsrates und Rolle der Militarfuhrung
Wie Klitschko erklarte, stand unter den zur Prufung durch den Verteidigungsrat der Hauptstadt vorgelegten Fragen insbesondere die Umsetzung des Projekts zum Bau kombinierter Wasserubergange uber den Dnipro und der Zufahrtsstrassen im Vordergrund. Der Burgermeister betonte, dass die genauen Standorte der Ubergange von der Militarfuhrung festgelegt und die Genehmigung durch die Militarverwaltung der Stadt Kiew eingeholt wird. Somit unterliegt die Wahl der Standorte vor allem den Sicherheitsanforderungen und der operativen Notwendigkeit.
Finanzierung: Die Stadt stellt 1 Milliarde Hrywnja bereit
Auf Empfehlung der Regierung wird Kiew die Finanzierung des Projekts selbst ubernehmen. „Die Stadt wird auf Empfehlung der Regierung die Mittel — 1 Milliarde UAH fur dieses Projekt — finden“, erklarte Klitschko. Dies bedeutet, dass der Bau der Ubergange und der Zufahrtswege aus dem stadtischen Haushalt im Rahmen des bereits gefassten Regierungsbeschlusses umgesetzt wird.
Branchensicherheit vor dem Hintergrund von Infrastrukturangriffen
Zusatzlich zu den Ubergangen erorterte der Verteidigungsrat die Sicherheit des Betriebs der Brckenbauwerke der Hauptstadt unter Berucksichtigung der verstarkten feindlichen Angriffe auf die kritische Infrastruktur. Laut Klitschko arbeiten Spezialisten spezialisierter Stadteinrichtungen an zusatzlichen technischen Losungen zur Erhaltung der Konstruktionen der Bruckenubergange uber den Dnipro, und zu diesem Thema wurden Vorschlage des Militars angehort. Einige Medien berichten auch, dass im Rahmen der Gewahrleistung der Kapazitat uber den Fluss der Bau von Reserveinndammen und Pontonubergangen und langfristig der Vortrieb eines Tunnels gepruft werden.
Kontext: Nachtlicher Angriff und Beschadigung der Sudbrucke
Entscheidungen uber Reserveubergange werden vor dem Hintergrund anhaltender Beschusse getroffen. In der Nacht zum 27. Oktober wurde Kiew Ziel eines Angriffs mit ballistischen Raketen: Infolgedessen wurden die Sudbrucke und die sich darauf befindliche U-Bahn-Infrastruktur beschadigt. Der Verkehr uber die Brucke wurde in beiden Richtungen vorubergehend gesperrt, der Betrieb der U-Bahn geandert. Genau solche Vorfalle unterstreichen die Notwendigkeit alternativer Moghlichkeiten zur Uberquerung des Dnipro, die nicht vom Zustand der Hauptbruckenubergange abhangen.