Am 12. September 2026 wurden in der Oblast Schytomyr infolge russischer Beschüsse zwei Menschen getötet. Dies erklärte Vitali Bunetschko, der Leiter der Schytomyrer Regionalen Militärverwaltung (RMA), in seinem Telegram-Kanal, worauf die Redaktion RBC-Ukraine aufmerksam machte. Laut seinen Worten „setzen die russischen Truppen die Terrorisierung der Region fort“ und führen den gesamten Tag über Angriffe auf zivile Objekte durch.
Tödlicher Schlag gegen Swjatschil
Wie Bunetschko präzisierte, trafen russische Militärs etwa eine Stunde vor der Veröffentlichung der Erklärung erneut die Stadt Swjatschil und trafen ein Lebensmittelgeschäft. Infolge dieses Angriffs wurden zwei Menschen getötet. Angaben zum Zustand der Verletzten und zur Art der Zerstörungen wurden zum Zeitpunkt der Erstellung des Materials nicht veröffentlicht. Die RMA rief die Bewohner der Oblast auf, die Sicherheitsregeln nicht zu missachten und während der Luftalarme zwingend in den Schutzräumen zu bleiben.
Nächtlicher Angriff auf ein Unternehmen und morgendliche Beschüsse von Tankstellen
Laut Angaben des RMA-Leiters wurde in den Nachstunden ein Unternehmen mit ausländischen Investitionen auf dem Gebiet der Oblast von russischen Truppen angegriffen. Am Morgen des 12. September betrafen die Beschüsse die Infrastruktur in zwei Rajonen: In Swjatschil wurde eine Tankstelle getroffen, in Korosten – zwei weitere Tankstellen. In diesen Fällen kam es laut Bunetschko zu keinen Opfern. Die Agentur „Interfax-Ukraine“ präzisierte, dass das angegriffene Unternehmen in der Hromada Owruzja liegt und keine Verletzten durch den nächtlichen Angriff registriert wurden.
Reaktion der Behörden und Appell an die Bevölkerung
Vitali Bunetschko betonte in seiner Ansprache, dass die russischen Militärs gezielt auf zivile Objekte – von Geschäften bis hin zur Kraftstoffinfrastruktur – schießen. Die RMA empfiehlt den Bewohnern der Oblast Schytomyr dringend, die Verhaltensregeln während des Luftalarms einzuhalten, Schutzräume zu nutzen und offene Flächen zu meiden. Konkrete Angaben zum Ausmaß der Zerstörungen am Unternehmen und an den Tankstellen sowie zu den Ursachen und zur Art des verursachten Schadens wurden zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht veröffentlicht.