Der Mega-Fight zwischen den ehemaligen Weltmeistern im Schwergewicht Tyson Fury und Anthony Joshua scheint offenbar kurz vor der offiziellen Ankündigung zu stehen. Laut Informationen des Insiders Dan Rafael, die in den sozialen Medien X (Twitter) veröffentlicht und von der Ausgabe Sport RBC.UA wiedergegeben wurden, haben sich die Parteien praktisch auf die Organisation des Kampfes geeinigt, der Ende 2026 in Wales stattfinden soll.
Insider-Details: Cardiff und der 11. Dezember
Dem renommierten Journalisten zufolge wird der Kampf, sofern er zu 100 % vereinbart wird, am 11. Dezember in Cardiff stattfinden. Rafael betonte, dass „noch etwas Zeit benötigt wird, um die bürokratischen Verfahren abzuschließen“, und im Verlauf der Gespräche wurden auch alternative Daten – der 28. November und der 4. Dezember – erörtert. Damit haben die Organisatoren mehrere „Fenster“ für einen Boxabend vor den Feiertagen.
Warum nicht New York und nicht Wembley
Zuvor hatten britische Medien über die Möglichkeit berichtet, den Kampf am 20. November in der Arena „Madison Square Garden“ in New York durchzuführen. Die amerikanische Variante wurde wegen der strengen Einschränkungen in London erwogen: Auf dem legendären Stadion „Wembley“ gilt ein Verbot für Großveranstaltungen nach 23:00 Uhr, was einen vollständigen Boxabend am Abend unmöglich macht. Promoter Eddie Hearn bestand darauf, dass das Grundsatzduell gerade in Großbritannien stattfinden sollte, und Cardiff ermöglicht es, die Veranstaltung unter einem Dach und ohne zeitliche Einschränkungen durchzuführen.
Widersprüchliche Angaben
Die Angaben zu Ort und Datum des Kampfs in öffentlichen Quellen widersprechen sich. Einerseits verweist der Insider Dan Rafael auf Cardiff und den 11. Dezember (mit den Alternativen 28. November und 4. Dezember). Andererseits nannten britische Medien zuvor den 20. November und den „Madison Square Garden“ in New York. Der Unterschied erklärt sich dadurch, dass die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen sind: Die amerikanische Variante war der Arbeitsplan, bis Hearn die Durchführung des Kampfs in Großbritannien durchsetzte. Bis zur Unterzeichnung der Verträge ist keines der Daten endgültig.
Bürokratie und Finalisierung der Verträge
Derzeit schließen die Promoter die Erlangung der erforderlichen Genehmigungen für die endgültige Unterzeichnung der Verträge ab. Wie Rafael anmerkt, dauern die formellen Verfahren noch an, was für Mega-Fights dieses Ausmaßes typisch ist, da sie mit Regulierungsbehörden, Arenen und Fernsehen abgestimmt werden müssen. Die offizielle Ankündigung des Kampfs wird wahrscheinlich nach Klärung aller bürokratischen Fragen erfolgen.
Kontext: Reaktionen rund um den Kampf
Rund um den potenziellen Kampf Fury – Joshua hat sich bereits eine Debatte entfacht: Zuvor hatte der Katmen von Alexander Usyk die Streitigkeiten rund um diesen Kampf kommentiert. Der Kampf der beiden britischen Stars gilt als einer der am meisten erwarteten in der Geschichte der Schwergewichtsklasse, und seine Durchführung in Wales wird der Veranstaltung einen besonderen nationalen Resonanz verleihen.