Der Veteran der Spezialkräfte und Gründer der Veteranenbewegung M13, Artem Grot, erklärte, dass die aktuellen Sportveranstaltungen unter der Marke M13 FIGHTS erst der erste Schritt in der Entwicklung des Projekts sind. Nach seinen Worten beabsichtigt das Team, die Veteraneninitiativen innerhalb der Ukraine auszubauen und eine nachhaltige Zusammenarbeit mit ähnlichen Gemeinschaften im Ausland aufzubauen. Grot betonte, dass die Fantasie des Teams „nicht begrenzt“ sei und in Zukunft sogar Kämpfe auf einem Luftschiff und in der Luft in Betracht gezogen würden. Die Aussage erfolgte vor dem Hintergrund des kürzlichen M13 FIGHTS-Turniers, das zu einem der meistdiskutierten Ereignisse im ukrainischen veteranensportlichen Raum wurde.
Ein Format, das Stereotype bricht
M13 FIGHTS ist nicht einfach eine Reihe von Kämpfen im Mixed Martial Arts und in Kontaktkampfsportarten. Die Organisatoren verzichten grundsätzlich auf typische Arenen und suchen nach unkonventionellen Orten, wodurch sie jedes Turnier in ein spektakuläres Ereignis verwandeln. Bereits durchgeführte Veranstaltungen fanden auf einer Barge in der Mitte des Dnipro, in den Räumen eines Drama-Theaters und auf anderen untypischen Plätzen statt. Dieser Ansatz ermöglicht es nicht nur, ein breites Publikum anzuziehen, sondern auch den besonderen Charakter der Veteranenbewegung hervorzuheben: Die Kämpfe hier sind keine Unterhaltung, sondern eine Form der Rehabilitation, des Zusammenhalts und der Demonstration von Widerstandsfähigkeit. Auf Fotos der letzten Turniere ist zu sehen, wie die Teilnehmer in Tarnuniform und mit MMA-Handschuhen auf den von Seilen umgebenen Ring steigen, vor dem Hintergrund eines dunklen Saals oder offenen Wassers – eine Atmosphäre, die weit entfernt ist von kommerziellen Sportshows.
Internationale Kontakte und Pläne für das Ausland
Grot berichtete, dass das M13-Team bereits geschäftliche Kontakte zu Veteranen-Motorradclubs in den USA und Europa pflegt. Diese Verbindungen werden als Grundlage für einen zukünftigen Austausch von Formaten und gemeinsame Veranstaltungen betrachtet. Dabei hat der Gründer von M13 klar die Priorität festgelegt: Die Hauptrichtung bleibt die Entwicklung der Veteranenbewegung innerhalb der Ukraine. „Unsere Veteranenbewegung – sie ist die aktuellste in der Ukraine. Das heißt, wenn wir eine Nachfrage im Ausland sehen, werden wir das natürlich dorthin bringen und dort propagieren. Aber vor allem ist es uns wichtig, das im Land zu tun, im Format zu skalieren, in Bezug auf Verbindung und Zusammenarbeit zu skalieren“, erklärte Grot. Somit ist eine internationale Expansion möglich, aber nur bei Vorliegen einer externen Nachfrage und ohne Nachteil für die internen Projekte.
Luftschiff, Luft und andere verrückte Ideen
Bei der Rede über die Zukunft hielt Grot sich nicht zurück: „Ich denke, dass dies erst der Anfang ist. Das heißt, meine Fantasie und die unseres Teams sind nicht begrenzt. Wir werden Kämpfe auf einem Luftschiff, in der Luft erfinden.“ Diese Worte sind nicht nur ein rhetorischer Kniff, sondern spiegeln die Philosophie von M13 wider, bei der jedes Turnier unvergesslich sein und über das Gewohnte hinausgehen soll. Zuvor hatte das Team bereits seine Bereitschaft zu Experimenten demonstriert, indem es Kämpfe auf dem Wasser und in Theaterräumen durchführte. In Zukunft, laut Informationen aus öffentlichen Quellen, erwägen die Veteranen auch die Möglichkeit, einen neuen Guinness-Rekord auf dem Dnipro aufzustellen, was das Streben von M13 nach groß angelegten und medial auffälligen Aktionen zusätzlich unterstreicht.
Staatliche Partnerschaft als strategisches Ziel
Separat äußerte Grot die Hoffnung auf eine Vertiefung der Zusammenarbeit von M13 mit staatlichen Strukturen. Vor allem geht es um das Ministerium für Jugend und Sport der Ukraine sowie um das Ministerium für Veteranenangelegenheiten. Nach dem Konzept der Organisatoren wird eine systematische Zusammenarbeit mit staatlichen Behörden nicht nur die Legitimierung der veteranensportlichen Formate ermöglichen, sondern auch deren Integration in breitere Programme zur Rehabilitation und sozialen Anpassung von Militärangehörigen und Veteranen. M13 FIGHTS ist Teil der breiteren Bewegung M13, die sportliche, rehabilitative und andere Projekte vereint, die der Unterstützung von Militärangehörigen und Veteranen dienen. Somit sind die Mixed-Martial-Arts-Turniere nur der sichtbare Teil eines Ökosystems, in dem der Sport als Instrument der Wiederherstellung und sozialen Integration dient.
Kontext: Der ukrainische Veteranensport auf der internationalen Bühne
Gleichzeitig mit der Entwicklung von M13 FIGHTS setzen sich ukrainische Kämpfer weiterhin auf internationalen Plattformen in Szene. Kürzlich zog der glanzvolle Sieg eines ukrainischen UFC-Stars bei einem Turnier in Paris die Aufmerksamkeit der Medien auf sich, was das Interesse an der ukrainischen veteranensportlichen Gemeinschaft zusätzlich verstärkt. In einer Situation, in der M13 Brücken zu Veteranenorganisationen des Westens baut, schaffen solche Erfolge bei globalen Turnieren zusätzliche Resonanz und eröffnen Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch, zu gemeinsamen Projekten und zur Aufmerksamkeit für die Probleme der Veteranen auf internationaler Ebene.