Am Abend verübten die russischen Truppen einen weiteren gezielten Angriff auf Dnipro, infolge dessen ein Wohnmehrfamilienhaus schwer beschädigt wurde. Am Ort des Geschehens brach ein großflächiger Brand aus, der mehrere Stockwerke des Gebäudes erfasste und den Noteinsatz von Rettungskräften erforderte.
Verlauf des Rettungseinsatzes
Gegen 20:00 Uhr hörten die Stadtbewohner eine Serie von Explosionen, woraufhin bekannt wurde, dass ein Wohngebiet getroffen worden war. Der Leiter der militärischen Regionalverwaltung Dnipropetrowsk, Olexandr Hanscha, bestätigte umgehend die Informationen über den Einschlag und den Beginn der Rettungsaktion. Mitarbeiter des Staatlichen Notdienstes begannen umgehend mit der Evakuierung von Zivilisten aus den oberen, beschädigten Stockwerken des brennenden Hochhauses, die durch Feuer und Rauch eingeschlossen waren.
Opfer und Ausmaß der Zerstörungen
Nach vorläufigen Angaben der örtlichen Behörden wurde eine 77-jährige Anwohnerin durch den abendlichen Beschuss verletzt. Medizinische Rettungsteams brachten die Frau umgehend an einen sicheren Ort und leisteten ihr alle notwendigen qualifizierten Hilfsmaßnahmen. Informationen über weitere mögliche Verletzte werden im Zuge der Trümmerräumung weiterhin präzisiert.
Kontext regelmäßiger Angriffe auf die Region
Es ist erwähnenswert, dass Dnipro und die Region Dnipropetrowsk regelmäßig intensiven Luftangriffen ausgesetzt sind. So erlebte die Stadt kurz zuvor einen Angriff mit einer Jet-Drohne auf das Zentrum, der Bürodienstgebäude beschädigte, sowie einen massiven Beschuss am 11. September, bei dem 11 Menschen Verletzungen unterschiedlicher Schwere erlitten.