In der Nacht zum 19. Juli führten die Streitkräfte der Ukraine eine umfangreiche Serie von Angriffen auf kritisch wichtige militärische und militärökonomische Objekte auf dem Territorium Russlands und in von ihm kontrollierten Gewässern durch. Die Operation zielte laut dem Generalstab der Streitkräfte der Ukraine darauf ab, die Logistikketten des Gegners zu stören und seine Energieinfrastruktur zu untergraben.
Angriffe auf die maritime Logistik
Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Seeverkehrsrouten gelegt. Wie RBC-Ukraine unter Berufung auf Militärs berichtet, wurden im Schwarzen Meer zwei russische Tanker getroffen. Nach Angaben des Generalstabs wurden diese Schiffe für den Transport von Öl, Erdölprodukten und Kraftstoffen verwendet, die für die Versorgung der russischen Streitkräfte notwendig sind.
Im Asowschen Meer wurde ein Schwimmkran getroffen. Dieses Objekt spielte eine Schlüsselrolle bei der Unterstützung von Hafenarbeiten und war für das Be- und Entladen von Fracht zuständig. Seine Beschädigung beeinträchtigt direkt die Funktionsfähigkeit der maritimen Logistik der Besatzungsarmee.
Zerstörung von Ausrüstung und Infrastruktur an Land
Die Streitkräfte der Ukraine beschränkten sich nicht nur auf Ziele auf See. Auf vorübergehend besetzten Gebieten wurden Angriffe auf Landobjekte durchgeführt, die für das Vorrücken und die Versorgung der russischen Truppen von kritischer Bedeutung sind:
- Flugabwehrraketenkomplex Buk: In der Nähe des Dorfes Selenopole in der Oblast Saporischschja wurde ein Flugabwehrraketenkomplex Buk getroffen, der Teil des Luftabwehrsystems des Gegners war.
- Straßenbrücke: Im Gebiet von Nowoekonomyschtsche in der Oblast Donezk wurde eine Brücke angegriffen. Der Generalstab stellt fest, dass die russischen Truppen diese Überquerungsstelle aktiv für ihre militärische Logistik nutzten.
Komplexer Charakter der Operation
Diese Angriffe waren Teil einer umfassenderen Nachtoperation. In der Nacht zum 19. Juli führten Drohnen der unbemannten Systemkräfte der Streitkräfte der Ukraine eine Serie von Angriffen nicht nur auf die Logistik, sondern auch auf die Energieinfrastruktur durch. Insbesondere wurden Umspannwerke auf vorübergehend besetzten Gebieten, einschließlich der Krim, sowie ein Frachtschiff im Schwarzen Meer getroffen.
Der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine betonte, dass die Streitkräfte der Ukraine systematisch Maßnahmen fortsetzen werden, die darauf abzielen, die bewaffnete Aggression der Russischen Föderation zu beenden, indem sie punktgenaue Angriffe auf die Versorgungsknotenpunkte und Führungszentren des Gegners durchführen.