Winterliche Vorräte aus Paprika müssen nicht zwingend in Form klassischer Einmachkonserven hergestellt werden. Das Gemüse kann gebacken, gefüllt, in eine universelle Soße verwandelt oder einfach in Stücke geschnitten und eingefroren werden – im Winter bilden solche Vorräte die Grundlage für Suppen, Ragouts, Saucen, Pizza und andere Gerichte. Wie man einen großen Vorrat an Gemüse schnell in eine Reserve für die gesamte Saison verwandelt, erzählt Styler (ein Projekt von RBC-Ukraine) unter Verweis auf die Idee von Emilia Jevtuschenko aus Instagram.

Gebackene Paprika mit Knoblauch und Petersilie

Die Paprika wird halbiert, von den Samen befreit und bei 190 Grad etwa 20–30 Minuten gebacken. Anschließend wird sie in eine Schüssel gegeben, mit Folie abgedeckt und kurz „nachgaren“ gelassen, danach wird die Haut abgezogen. Zur Paprika werden gehackter Knoblauch und Petersilie gegeben, das Ganze wird vakuumiert und in den Gefrierschrank gegeben. Nach dem Auftauen kann die Zubereitung mit Pflanzenöl, Apfelessig und Salz abgeschmeckt werden.

Gefüllte Paprika mit Reisfüllung

Für die Füllung wird Reis bis zur Halbfertigkeit gekocht, danach werden gebratene Zwiebeln und Karotten, Hackfleisch, ein Ei, Salz, Pfeffer und Gewürze hinzugegeben. Die Paprika wird halbiert, mit der Füllung gefüllt und zunächst einzeln vorgefroren. Wenn die Zubereitungen fest geworden sind, werden sie vakuumiert und im Gefrierschrank aufbewahrt. Im Winter genügt es, diese Paprika mit Tomatensaft im Ofen oder auf dem Herd zuzubereiten.

Universelle Tomaten-Paprika-Soße

Paprika, Tomaten, Zwiebeln und Knoblauch werden bis zur Weichheit und leichten Bräunung gebacken. Von Paprika und Tomaten wird die Haut entfernt, danach wird alles mit dem Pürierstab zerkleinert. Die fertige Soße wird portioniert und eingefroren. Im Winter kann sie zu Nudeln, Fleisch, Saucen gegeben oder als Grundlage für Suppen verwendet werden.

Der einfachste Weg – Einfrieren von Schnittstücken

Frische Paprika wird einfach in Streifen oder Würfel geschnitten und eingefroren. Nach dem Einfrieren wird sie in Beutel umgefüllt und nach Bedarf in der nötigen Menge entnommen. Eine solche Paprika eignet sich für Suppen, Saucen, Ragouts, Pizza, Funchose und andere hausgemachte Gerichte.

Widersprüchliche Angaben

Die Ansätze zu winterlichen Paprika-Vorräten unterscheiden sich in verschiedenen Quellen in der Frage der Verwendung von Essig und Konservierungsmitteln. In der von Styler zitierten Methode ist Essig nicht Bestandteil der Vorräte selbst – er wird lediglich als optionale Zutat zur Abschmeckung nach dem Auftauen erwähnt, während die Haltbarkeit durch Einfrieren und Vakuumieren gewährleistet wird. Gleichzeitig enthalten klassische Lecho-Rezepte, die von anderen Medien veröffentlicht werden (auch „nach GOST“ oder „ohne Essig“), entweder Essig als Konservierungsmittel oder setzen auf Sterilisation und eine genaue Dosierung von Säuren. Die Wahl zwischen einer „frischen“ eingefrorenen Zubereitung und eingelegtem Lecho hängt am Ende vom vorhandenen Platz im Gefrierschrank und vom Geschmack ab.