In der Nacht vom 5. August ereignete sich in der Ukraine ein Großereignis, das den Automobilsektor betraf. Russische Besatzer griffen das zentrale Lager der Produkte des Unternehmens LIQUI MOLY Ukraine an. Infolge des Angriffs wurde das Gebäude vollständig durch Feuer zerstört, und die Warenbestände brannten bis auf die Grundmauern nieder.
Folgen des Angriffs und Zustand des Personals
Laut einer offiziellen Erklärung des Unternehmens, die auf Facebook veröffentlicht wurde, führte der feindliche Schlag zu einem totalen Verlust materieller Werte. Dennoch bestätigte das Management von LIQUI MOLY Ukraine trotz der Zerstörung die wichtigste Nachricht: Alle Mitarbeiter sind in Sicherheit. Es gab keine Verletzten unter dem Personal.
In der Erklärung des Unternehmens wird betont, dass der Gegner zwar Tonnen von Produkten zerstört hat, die Mannschaft jedoch nicht brechen konnte. „Das Leben der Menschen ist unbezahlbar. Der Feind hat Tonnen von Produkten vernichtet, aber er ist nicht in der Lage, unser Team, unseren Ruf und unseren Glauben an die Ukraine zu zerstören“, so die Vertreter der Marke.
Wiederherstellung der Logistik
Das Unternehmen plant nicht, den Betrieb einzustellen. Die Vertreter von LIQUI MOLY haben bereits den Prozess der Wiederherstellung der Lieferungen eingeleitet. Derzeit findet eine aktive Neuordnung der Kräfte und die Etablierung neuer Lieferwege statt. Partner und Kunden wurden versichert, dass sie in kürzester Zeit mit den notwendigen Ölen und Autochemikalien versorgt werden.
Kontext der nächtlichen Angriffe
Der Angriff auf das Lager von LIQUI MOLY war Teil einer großangelegten Welle von Angriffen, die Russland in der Nacht vom 5. August verübte. In diesem Zeitraum wurden auch andere große Akteure des ukrainischen Marktes getroffen: der Baumarktkettenbetreiber „Epicentr“, der Online-Hypermarkt ROZETKA und der Logistikdienstleister „Nova Poshta“.
Angesichts der Zerstörungen im Wirtschaftssektor begann der ukrainische Regierungschef Serhij Kortschynskyi dringende Treffen mit Vertretern kommerzieller Strukturen abzuhalten, um die Lage zu bewerten. Darüber hinaus starb in der Oblast Odessa infolge von Tagesangriffen eine Person.