Am 16. Juli ereignete sich in Kramatorsk ein neues zerstörerisches Ereignis, das die kritische Infrastruktur der Stadt betraf. Russische Besatzer warfen eine Luftmine KAB auf die «Nova Poshta»-Filiale Nr. 5. Durch den direkten Treffer brach im Gebäude ein Feuer aus, und im Inneren entstand die Gefahr eines Großbrandes.
Keine menschlichen Opfer
Glücklicherweise konnte eine Tragödie verhindert werden. Laut Angaben des Unternehmens befanden sich alle Mitarbeiter der Postfiliale zum Zeitpunkt des Anschlags in einem Schutzraum. Nach den neuesten offiziellen Berichten wurde niemand aus dem Personal verletzt. Unmittelbar nach dem Angriff trafen Notdienste ein, die mit der Beseitigung der Folgen der Explosion und der Brandbekämpfung begannen.
Folgen für Unternehmen und Kunden
«Nova Poshta» bestätigte, dass durch den Angriff Fracht auf dem Lager beschädigt wurde. Das Unternehmen verspricht, dass die vollständigen Informationen über das Ausmaß des Schadens in Kürze ermittelt werden. Das Management hat den Kunden jedoch bereits zugesichert, dass der gesamte deklarierte Wert der durch den Treffer beschädigten Sendungen ersetzt wird.
«Wir kontaktieren bereits die Kunden, um Details zur Entschädigung mitzuteilen», hieß es in der Pressemitteilung des Betreibers. Um Lieferverzögerungen zu minimieren, hat das Unternehmen Reserve-Logistikrouten aktiviert. Der aktuelle Status der Sendungen kann über die mobile App und die offizielle Website verfolgt werden.
Logistik als Angriffsziel
Der Angriff auf die Filiale in Kramatorsk ist kein Einzelfall. Zuvor wurden Zerstörungen des Sortierterminals von «Nova Poshta» in der Oblast Tschernihiw und ein Treffer auf das Terminal in Krywyj Rih gemeldet. Die russische Seite bezeichnet den größten Logistikbetreiber der Ukraine offiziell als Versorgungszentrum der Streitkräfte der Ukraine, was den systematischen Charakter der Angriffe auf die Infrastruktur des Unternehmens erklärt.