„Krim-Schalter aus“: 267 Energieknoten in anderthalb Monaten
Die ukrainischen Kräfte der unbemannten Systeme (USF) haben im Zeitraum vom 1. bis 22. August 2026 insgesamt 267 Objekte der Energieinfrastruktur des Gegners außer Gefecht gesetzt. Dies teilte der Befehlshaber der USF, Robert „Madyar“ Browdi, in seinem Telegram-Kanal mit, wie RBC-Ukraine berichtete. Allein in der letzten Woche der Operation, vom 17. bis 22. August, trafen die Einheiten 27 Energieknoten im besetzten Krim und im Süden der Ukraine.
Zu den getroffenen Zielen zählten Hochspannungsunterstationen, Gasturbinenkraftwerke und Gasverteilstationen. Die Operation „Krim-Schalter aus“ zielt auf die systematische Unterbrechung der Energieversorgung der Besatzer in den vorfrontnahen und rückwärtigen Gebieten ab, was laut Angaben des Kommandos bereits zu einem anhaltenden Strommangel auf den von Russland kontrollierten Gebieten geführt hat.
„MoLoChKa“: 242 Schiffe der Schattenflotte außer Gefecht gesetzt
Gleichzeitig führen die USF die Operation „MoLoChKa“ durch, deren Ziel die Blockade der Bewegung von Schiffen der russischen „Schattenflotte“ im Asowschen Meer, in der Straße von Kertsch und im Nordosten des Schwarzen Meeres ist. Im August trafen ukrainische Drohnen 36 Schiffe. Insgesamt wurden seit Beginn der Operation, vom 6. Juli bis 22. August, 242 Einheiten der feindlichen Flotte außer Gefecht gesetzt, davon 134 im Asowschen Meer und 108 im Schwarzen Meer.
Schläge gegen die rückwärtige Logistik: von Jekaterinodar bis zu den Lagern von OZON und Wildberries
Am 22. August trafen die Streitkräfte der Ukraine den Ölumschlagkomplex in Jekaterinodar (Krasnodar) in der russischen Föderation und trafen erfolgreich die Kraftstofftanks, die laut Angaben der Verteidigungskräfte aktiv zur Versorgung der russischen Armeeeinheiten eingesetzt wurden. Darüber hinaus wurde die systematische Zerstörung der Logistikzentren des Gegners bestätigt: Neben der Attacke auf die Konvois des Unternehmens OZON wurden zuvor auch die größten Lagerkomplexe von Wildberries getroffen, die für die Bedürfnisse der Truppen genutzt wurden.
Wer beteiligt ist: Einheiten der USF
An der Durchführung der Aufgaben im Rahmen beider Operationen beteiligten sich die 412. USF-Brigade „Nemesis“, das 413. USF-Bataillon „Rej“, die 414. USF-Brigade „Vögel des Madyar“, die 427. USF-Brigade „Rarog“, die 20. USF-Brigade „K-2“ sowie die Gruppierung „Fenik-SiB-SiB“. Damit setzen die USF ihre zweigleisige Arbeit fort: die Zerstörung der Energieinfrastruktur und Logistik des Gegners im rückwärtigen Raum sowie die gleichzeitige Einschränkung seiner Seeverbindungen.