Food-Bloggerin Jana Gordunovskaia hat in einem exklusiven Gespräch mit dem Lifestyle-Projekt «RBC-Ukraine» WAVE erzählt, was tatsächlich in ihrem Kühlschrank ist und warum dort keine Dutzende von Lebensmitteln herumliegen, die jahrelang ungenutzt bleiben. Ihr wichtigstes Prinzip ist es, zu Hause eine erprobte «Grundausstattung» vorrätig zu halten, aus der man schnell und ohne viel Planung verschiedene Gerichte je nach Stimmung zusammenstellen kann, statt Dinge zu kaufen, die am Ende auf dem Regal verderben. Mehr über ihren Ansatz in Bezug auf Essen und ihre Lieblingszutaten finden Sie im Beitrag von Wave RBC.UA.
Die Grundausstattung des Kühlschranks: wenig Überflüssiges, viel Nützliches
Zu den ständigen Bewohnern des Kühlschranks von Gordunovskaia gehören Eier, Hüttenkäse, Milch, weißer Joghurt, Kefir, Käse und Butter. Neben Milchprodukten und Eiern findet sich dort immer Fleisch für die Zubereitung verschiedener Gerichte sowie saisonales Gemüse, Obst, Beeren und frische Kräuter. Dieses Sortiment ermöglicht es der Bloggerin zufolge, den Kühlschrank nicht in ein «Lebensmittellager» zu verwandeln und nichts aufzubewahren, was nicht rechtzeitig aufgegessen wird.
Die Küchenschränke: die trockene Basis für Abwechslung
Gesondert hält die Food-Bloggerin in den Küchenschränken Getreide, Mehl, Brot, Chiasamen, Kakao, Backpulver, Nüsse und Gewürze. Genau diese einfache trockene Basis ermöglicht es ihr laut eigener Aussage, nicht jeden Tag dasselbe Frühstück zu essen, indem sie die Zutaten je nach aktueller Stimmung und verfügbarer Zeit kombiniert.
Frühstück nach Stimmung: süße und herzhafte Varianten
Wenn man Lust auf Süßes hat, kann man aus derselben Basis Pfannkuchen (Pancakes), Syrniki (Hüttenkäse-Pfannkuchen) oder luftige Oladi (kleine Pfannkuchen) zubereiten. Für ein herzhaftes Frühstück eignen sich Waffeln, Croque Madame oder Shakshuka. Gordunovskaia kocht sowohl süße als auch herzhafte Pfannkuchen nach einem universellen Rezept und ändert nur die Füllung. Für die süße Variante ohne Zuckerzusatz verwendet sie Bananen-Pfannkuchen, bei denen die Süße durch eine reife Banane kommt.
Ihr Lieblingsrezept: Lazy Oats (faule Haferflocken)
Einen besonderen Platz in ihrer Ernährung nehmen die «Lazy Oats» (faule Haferflocken) ein — ein Rezept für Morgen, an denen man keine Zeit für die Zubereitung verschwenden möchte. Dafür braucht man Banane, Haferflocken, Joghurt, Milch, Chiasamen und Kakao: Alles wird abends vermischt und über Nacht im Kühlschrank gelassen, morgens reicht es, die fertigen Haferflocken zu holen und frische Beeren oder Obst hinzuzufügen. «Das ist eines der Rezepte, die meinem Ansatz in Bezug auf Essen am besten entsprechen: minimaler Aufwand, maximaler Genuss», erklärt die Bloggerin. Besonders hebt sie den Hüttenkäse hervor, der in mehreren Gerichten zum Einsatz kommt — von klassischen Syrniki über faule Warениki (gefüllte Teigtaschen) bis hin zu hausgemachten Waffeln.
Die Philosophie der Wiederholung statt der Neuheit
Gordunovskaia gibt zu, dass sie nicht bestrebt ist, ständig neue Lebensmittel nur der Abwechslung wegen zu kaufen: Ihre Küche dreht sich um einige Lieblingszutaten, die sich leicht miteinander kombinieren lassen. «Ich liebe Rezepte, die man im echten Leben wiederholen möchte. Nicht nur einmal schön fotografieren, sondern heute kochen, dann nächste Woche und einen Monat später noch einmal», sagt sie. Laut ihr reicht dieses Sortiment aus, um jeden Tag etwas Neues zu kochen, und dann «arbeitet die Fantasie».